Mittwoch, 17. Juni 2009
Die Gedanken zu meine Krankeiten -für meine Frau Stephanie-
Gedanken zum und ab 03.02.06 und Gedanken/Erlebnisse/Überlegungen dem folgenden Wochenende und der nachfolgenden Therapiestunde am 07.02.06
und noch vieles gedankliche mehr.
(Geistige Hinterlassenschaft für meine Ehefrau und evtl. neugierige Mitmenschen die dies hier unbedingt lesen müssen – was ich eigentlich gar nicht möchte, aber natürlich nicht verhindern kann da dies ein Dienst PC ist -)



Kleines Vorwort:
Rechtschreibfehler, Tippfehler durch zu schnelles schreiben und all das Gedöns habe ich hierbei außer Acht gelassen. Habe zum Thema Rechtschreibfehler auch viel zu spät festgestellt, dass etliche Programm bedingt sind und das ich an sehr schlechten Tagen darauf nicht geachtet habe ist doch wohl auch eher normal. Also wer welche findet darf sie behalten .

Dies hier ist für mich ein Versuch, wenn alles in mir zu platzen droht, mir Luft zu machen oder interessantes und merkenswertes für und über mich aufzuschreiben. Sozusagen ein kleines Krisen- und Merktagebuch. Für schlechte aber auch für gute Zeiten.

Falls ich einmal kurzfristig diese Welt verlassen muss (damit meine ich keinen Suizid, denn den werde ich nicht begehen, nur zur Klarstellung und um Missverständnissen vorzubeugen) möchte ich, dass dies hier an meine Ehefrau gegeben wird. Klingt dramatisch, ist für Sie aber glaube ich nicht unwichtig. Kann evtl. ja dann als Richtschnur für das eigene Wohl verwendet werden oder einfach nur um noch mal meine Gedankengänge zu lesen.
Ich Liebe Dich mein Große . Sei nicht traurig falls Du dies hier jemals lesen solltest. Denk immer daran, dass alles einen Grund hat, auch wenn man manchmal (oder überhaupt)erst viele Jahre später dahinter kommt. Manchmal ist andererseits ein kleines Elend/Schicksal trotz allem noch großzügiger/besser, als das, was alternativ stattdessen auf einem zukommen könnte.

Ich hoffe wir werden gemeinsam das unsrige und jeder für sich das alleinige an Problemen
bewältigen. Ich glaube ganz fest an uns und das wir es schaffen werden. Der Weg durch das finstere Tal wird gegangen werden. Ansonsten werde ich, genauso wie unsere Lieben, immer in Deinem Herzen weilen. Nichts und niemand kann das verhindern. Freu Dich vielleicht auch ein kleines bisschen für mich, denn nun werde ich alle meine verstorbenen lieben wiedersehen. Ich glaube ganz fest daran meinedas Jackie mir fröhlich entgegenlaufen wird, Spitz wird an mir herum springen, Esli am weiden ist, Stino beim schäckern und alle meine Süßen sonst machen was sie am liebsten tun. Und dann treffe ich alle Lieben an einer super leckeren *gg* Festtafel wieder und wir feiern für eine kurze Zeit unsere Zusammenkunft und verweilen dort eine Augenblick. Und … kommt was auch immer kommen mag. Naja, irgendwann müssen wir ja dann alle ein neues Leben leben und den ewigen Kreislauf folgen. Naja, halt meine Lebens- und was wird danach sein Philosophie. Aber genug Trübsal. Ich gehen einfach mal davon aus Du es gar nicht erst lesen wirst und mir wird es weiterhin helfen mein Leben zu meistern.

P. S. hihi denke an den Dudelsackbläser auf meiner Totenfeier und an amaizing grace. Ihr sollt Rotz und Wasser heulen *fg*. Naja und dann ab mit meiner Asche in die Ostsee (oder alternativ die Nordsee falls es nicht geht). Back to the roots so zu sagen. Gekommen vor Urzeiten aus dem Meer und nach dem Tode zurück dorthin. Kriege gerade noch mal meine Dichtader unter Kontrolle *gg*.

P. P. S. Falls ich irre Dinge machen sollte die Du nicht verstehen wirst, sei nicht enttäuscht. Sie sind dann lediglich das Ergebnis worüber wir gestern sprachen (wie ich empfinden würde wenn ich Zwangsversetzt werde und herabgestuft werde, zum jetzigen Zeitpunkt bitte nicht vergessen). Ich habe es einfach für mich dann nicht mehr auf die Reihe bekommen und habe auch keine Perspektiven für mich mehr gesehen. Es ist dann halt so gekommen wie es kommen musste. Ich denke das wäre für mich mehr als ich einfach bewältigen kann. Ich habe mit dem hier und heute schon genug zu tun. Irgendwo ist für jeden Menschen ein Punkt da, wo er feststellt, dass er es nicht mehr schaffen wird alles zu packen und in die Fremde mit einem no way back ticket reisen wird. Grund. Er hat die Eingebung das das Ende für alle Beteiligten viel schlimmer sein wird wenn er es nicht macht. Ich würde aber nie gehen bevor alles im reinen ist. Klingt wie ein Widerspruch, muß aber keiner sein.


Ach ja und für alle unbefugten viel Spaß beim lesen, schnüffeln und analysieren. Kleiner Tipp: Nicht alle haben ein leichtes Leben und noch viel wenigere versuchen es zu ändern ….. auch wenn der Weg manchmal sehr lang ist. Ich für meinen Teil zumindest werde erst dann aufgeben, wenn der letzte Atemzug getan ist oder ich an einer unheilbaren Krankheit leide und die restliche Lebenszeit begrenzt sein wird. Aber selbst dann werde ich darum kämpfen, zumindest zu lernen dies zu akzeptieren, mein Leben zu leben und das unweigerliche zu akzeptieren.

Vorwort erstellt am 18.01.07 und hin und wieder folgen kleine Änderungen


Also, los geht es  und viel Spass beim lesen, meine ich echt so muss ja nicht immer alles traurig sein was so klingt. Schließlich ist dies hier ein Versuch mir selber zu helfen    und das ist doch schon mal etwas positives oder????
Ach ja und für Dich meine Große schieb ich mal eine Packung Tempos rüber,
wirst ja vermutlich Rotz und Wasser beim lesen heulen *fg*.
Kuss und knuddeldrück




03.02.06

Aussage 1 und 2:

„Ich darf keinen Erfolg haben.“

„Ich halte keinen Erfolg/Lob aus.“


Gedanken hierzu:

Habe ich positive(n) Aufmerksamkeit/Erfolg setze ich sehr viel daran, diese systematisch in negative(n) Aufmerksamkeit/Erfolg umzuwandeln. (Stichwort Zuverlässigkeit/
Glaubwürdigkeit hierzu).

Wenn ich ein Ziel erreicht habe, suche ich mir schnell wieder ein anderes und fange somit von vorn an, statt mich weiter zu festigen und dann darauf aufzubauen.

Wenn ich Dinge beginne und diese sich dann positiv entwickeln, setzt unbewusstes gegensteuern ein um diese dann teilweise auch im Sand verlaufen lassen.


Beispiele:

Fange ich an erfolgreich abzunehmen/meine Ernährung umzustellen, versuche ich Lebensumstände herbeizuführen um wieder einen Grund zu haben davon abzuweichen.
Dies steigert sich dann in kleinen Schritten.

Geht es mir gut, verwende ich sehr viel Energie darauf, dass es mir wieder schlecht geht.
Ich suche regelrecht nach negativen Einflüssen.

Schlagworte:

- Kopfkino
- von positiven Strukturen abweichen (Schlagwort: Eine Ausnahme nach der anderen zulassen)
- Frustessen
- nicht raus in die Natur gehen
- keine langen und schönen Gassirunden/ausreiten/Pferdebesuche
- mangelnde Bewegung
- kaum Training für meine Knorpelschäden
- kein Sport der mir gut tut
- Berufsbremsen(Thema hierzu: Zuverlässigkeit/Glaubwürdigkeit/Trägheit/austesten von Grenzen/eigene Ausgrenzung/eigene Unbeliebtheit herbeiführen- zumindest provozieren-).

Ich wollte nicht das für mein 25-jähriges Dienstjubiläum gesammelt wird und ich hier feiern muss.

Ich möchte nicht, dass für mich im großem Umfeld zum Geburtstag gesammelt wird.

Wenn ein Vorgesetzter positiv sich zu meinem Arbeit äußert, versuche ich gleich auf negatives hinzuweisen oder würde am liebsten weglaufen/im Boden versinken. Andererseits warte ich dann regelrecht die nächsten Tage nach dem Lob auf irgendetwas negatives aus der Richtung Vorgesetzter.

Geht es mir von meinen Depressionen her besser, versuche unbewusst ich durch Streit(aktiv/passiv) Fehlernährung, Unzuverlässigkeit, Überempfindlichkeit, Flucht, Trägheit etc. den gegenteiligen Zustand zu erreichen. Ich denke ich verwende hierauf auch eine größere Menge an Energie/Kräften.

Die weitere Renovierung der Wohnung artete nach anfänglichen Erfolgen (bis zum Lob und positiven Feedback) in echte Quälerei aus.



Aussage 3:

„Ich kann anderen Menschen gegenüber kein echtes Vertrauen entgegenbringen.“


Beispiele:

Ich kann andere Menschen nicht wirklich an mich heranlassen.
Falls andere Menschen mir doch zu nahe kommen, gehe ich massiv auf Distanz und/oder Blocke ab/versuche sie zu vertreiben, z. B. durch Unzuverlässigkeit, auf negatives von mir aufmerksam zu machen, z. B. Krankheiten, was ich alles nicht kann.

Ich fange an, nach einer Überschreitung einer imaginären roten Nähelinie, Menschen zu Misstrauen (auch wenn sie mir positiv gesonnen sind, auch hier das Schlagwort: Kopfkino) und mich zu distanzieren. Besonders trifft dies im Berufsleben zu und ich erwarte negatives Verhalten und das diese Menschen dann wieder auf Abstand gehen. Dies trifft besonders auf erfolgreiche/nach Ruhm und Ehre strebende Kollegen zu. Sieht man wohl auch schon an der Tatsache der Formulierung…….. (Neid??????, dass die das machen was ich nicht umsetzen kann/konnte).

Bei meinen Vorgesetzten habe ich die aller größten Probleme Ihnen zu trauen und anzunehmen, dass sie es ehrlich meinen könnten. Naja, irgendwo sind es ja auch Menschen die Erwartungen in mich setzen (ist ja auch natürlich) und im Berufsleben erfolgreich waren.

Wenn mit anderen etwas ist beziehe ich das sofort auf mich. Hier ganz speziell das Thema Arbeit, Kollegen und Vorgesetzte.



Nebenaussagen 4 und 5:

„Setze keine Erwartungen/Erwartungshaltung in mich (andere, ich selber). Falls doch, mache ich unbewusst das absolute Gegenteil oder gehe zumindest auf massivem Gegenkurs (ich bin dann wie ein Fels in der Brandung).“

„Setze kein Vertrauen in mich das aus einer versteckten Erwartungshaltung entstanden ist oder einer Erwartungshaltung gleich zu setzen ist.“




Gedanken hierzu:

Ich muss lernen, dass ich Dinge nur für mich und nicht für andere mache.
Dies hat bisher dreimal geklappt (Trinken aufgeben, 1. Diät, Rauchen aufgeben).

Ich habe nicht wirklich immer die Dinge gemacht die ich wollte und für richtig hielt. Wollte immer der BRAVE Junge sein (augenscheinlich). Tatsächlich habe mich aber immer wie ein kleiner Rebell verhalten und all die Dinge gemacht die ich natürlich nicht machen sollte (das krasse Gegenteil gemacht) um irgendwie am Ende doch meinen Weg zu gehen und nicht völlig mein Gesicht vor mir zu verlieren.

Ich habe Spaß am lernen, an neuem und bin wissbegierig, neugierig, gehe den Sachen gerne auf den Grund.
Beispiele:

Tiere:
Ich fange an auch meine Tiere zu vernachlässigen (mehr Distanz, weniger schmusen, weniger hingehen, dere Bedürfnisse eingeschränkt beachten) die zuviel Vertrauen und Erwartungen in mich setzen.


Sabine mit Fee:
…. Und daraus sich ergebenden Erwartungshaltungen/Pflichten. Regelmäßige Termine, Absprachen, Zwang zum treffen und der perfekt geplante Ablauf. Keine echte Spontaneität.


Schule/lernen:
Erwartungshaltung meiner Mutter, die eigentlich immer sagte Du tust das für Dich und sagte dann doch wohl eher, Du tust das für mich, um die Chancen/Möglichkeiten zu nutzen, die ich nicht hatte.
Reaktion: Verweigerung des Lernens (Hausaufgaben, Vorbereitung von Arbeiten etc.). Lieber spielen statt üben/lernen trifft es wohl am besten.


Ausbildung/lernen:
Erwartungshaltung meiner Mutter, die eigentlich immer sagte Du tust das für Dich und sagte dann doch wohl eher, Du tust das für mich, um die Chancen/Möglichkeiten zu nutzen, die ich nicht hatte.
Reaktion: Verweigerung des Lernens (Hausaufgaben, Vorbereitung von Arbeiten, Prüfungen etc.). Lieber spielen/saufen statt üben/lernen trifft es wohl am besten.
Echte Vorbereitung auf die jeweiligen Prüfungen… drei Tage vorher und das ist nicht übertrieben.


Wing Tsun:
- Sportsfreund Björn (zu Erwartungen, traut mir zuviel zu)

- neue Wege/neue Erfahrungen/neues Körperbewusstsein/neues Selbstbewusstsein/neues Selbstwertgefühl.

- Man ging davon aus das ich regelmäßig 2x Woche komme und hat mich schon erwartet.

- Schulungsmaterial gekauft und dann nach positiven Anfang/Feedback ins Gegenteil verkehrt (Hauptbuch liegt jetzt seit 2.5 Jahren unbenutzt herum (außer einmal durch gesehen….).

08.) WT-Wiedereinstieg. Sommergrillfest, Zusage Würstchen für alle mitbringen, die dann kaufen und nicht hingehen (und vor allen Dingen Bestrafung durch allein essen an 2 Tagen). Gedanke……. So macht man sich wirklich Freunde ……..:-(.
Abend-/Fernstudium Tierheilpraktiker. Anschaffung von Material Auseinandersetzung mit dem Thema. Aufbringung von Begeisterung/positive Energien dafür. Ende: Nach positivem Feedback aus dem Umfeld und ein einer Heilpraktikerin


Weiterbildung/Weiterentwicklung:
Ich fange nach anfänglichem positivem Einsatz, z. B. Aufnahmetest gehobener Dienst, an kaum noch etwas an Vorbereitung zu investieren. Folgen von „Du schaffst das schon, Du bist doch klasse und wir glauben an Dich“ = Erwartungshaltung anderer an mich.

Hufpflegearbeiten(Hufpfleger). Andere haben sehr hohe Erwartungen in mich gesetzt, dass ich dies auch beruflich machen könnte und auch sehr großes Interesse hätten dies mit mir zusammen zu machen. Ich bin hierzu in den Erfahrungsaustausch mit anderen gegangen und als dies positiv war habe ich den Kontakt abgebrochen/vermieden/distanziert.

Männergruppe (Spaß, Menschen –insbesondere hier Männer an mich heranlassen-, besonderes Thematik Freundschaft mit Männern
= Enttäuschungen in der Freundschaft – bester Freund wollte kein Trauzeuge sein/Vertrauen
= Freundschaft vorspielen und mit meiner geschiedenen Frau zusammen zu sein).

Mein berufliches Umfeld hat lange die Erwartung in mich gestellt, dass ich mit Menschen sehr gut umgehen kann. Jetzt kann ich das nicht mehr, eher das krasse Gegenteil ist der Fall. Die Menschen sprechen mich nur an, Fragen mich nur etwas und ich könnte „tillen“, fühle mich bedrängt/in die Ecke getrieben. Spätestens dann, wenn sie so etwas wie in die Richtung von „ja aber“ sagen oder noch schlimmer …… „mir zu widersprechen wagen“.



Aussage 6 und 7:

„Ich schenke meinen Krankheiten zu viel Aufmerksamkeit/Beachtung/Lebensinhalt/Bedeutung“ und versuche diese in den Vordergrund zu stellen.“

„ Ich versuche dadurch positive/negative Aufmerksamkeit zu erregen.“


Gedanken hierzu:

Meine Frage lautet eindeutig: Warum mache ich das?

Versuche ich hier ein Bollwerk aufzubauen das von vorneherein gegen den Aufbau von Erwartungen/Vertrauen/Freundschaft entgegenwirkt? Insbesondere hier mit Männern (Gejammer, Weichei, Waschlappen etc.).

Versuche ich mich über meine Krankheiten interessant zu machen (toll was Du schon alles „Überstande hast“?).

Hab ich sonst nichts zu bieten was mich als Mensch interessant macht?
Will ich so krank sein wie mein Vater? Kann ich doch gar nicht. Ich habe doch ein anderes
Leben geführt als er.





Kernerlebnisse/Gedanken/Überlegungen am Wochende 03.02./04.02.06

Zum ersten male seit sehr langer Zeit bestand kein Druck, lag kein Druck, auf mir. Die Seele war frei, eine RIESEN LAST ist von meinen Schultern gefallen.

Ich konnte und kann weiterhin meiner Zukunft positiv entgegen sehen.

Ich freue mich wieder auf meine Arbeit und versuche nicht in Vermeidung zu treten.

Die Erkenntnisse der „neuen und frischen Überlegungen/Gedankengänge“, bezogen auf mein bisheriges Leben und dem daraus resultierenden Verhalten in der Vergangenheit, insbesondere der Sperrung/Verweigerung, ist erschlagend (Beispiele: Schule, Bewerbungstests, Ausbildung, Beruf, Bewerbungstest gehobener Dienst, Abendstudium Tierheilpraktiker, Hufpfleger…..).

Erschreckender, schon drei Tage anhaltender Frohsinn/Entspannung der Seele/Psyche ist über mich gekommen. Ich habe unterbewusst noch nicht wirklich etwas unternommen um dies zu ändern.  


Am Sonntag fand ein kleiner Streit mit folgenden Reaktionen meinerseits statt:

- Der trotzige Junge in mir konnte sich nicht wirklich lange durchsetzen und ich hatte das Gefühl er hat deutlich an Macht/Einfluss verloren.

- Mein Kopfkino konnte keinen negativen Einfluss auf mich nehmen und sich durchsetzen.
Auch hier hatte ich das Gefühl das eine Veränderung der (s) Macht/ Einflusses eingetreten ist.

- Ich bin abends aus vollem Genuss und nicht aus Frustessen gewesen. War super lecker und am nächsten Tage ging es mir sehr gut.

09.) Schlussaussage zum Streit: Ich habe mich einem Problem angemessen stellen können (Naja, soweit dies möglich war. Einige Verbesserungen wären dann doch noch möglich).


Gedanken zum Thema Kopfkino:

Liegt mein Problem mit dem Kopfkino u. a. daran, dass ich unbewusst nach negativen geradewegs suche, um mich dann hineinzusteigern, so das es mir hinterher schlecht geht?

Kopfkino:
= Problemtraumbewältigung
= Realitätsflucht in Traumwelten (schon seit ich ein kleiner Junge bin)
= Herbeiführung von imaginären Problemen
= Katastrophisierung von echten Problemen.

Gilt gleiches für meine Kopfblockaden?

Ich konnte mich soweit fallen lassen (Kontrollzwang), dass ich sogar vergessen habe das Licht am Auto auszustellen und darüber zu lachen das die Batterie dann leer war. Ich konnte damit leben… auch als meine Partnerin das nicht so lustig fand. Die Problemlösung des einfachen Weges kaum wie von alleine.


Lernen/Weiterbildung:
Zum Thema lernen: Eigentlich habe ich Spass daran und bin Wissbegierig, gehen den Dingen auf den Grund, will wissenwie sie funktionieren.

Eigentlich möchte ich was für meine geistige Weiterentwicklung machen, z. B. Tierheilpraktiker


Fazit des 03.02.06 und des folgenden Wochenendes:

Ich konnte die Erfolge/Entwicklungen/Erkenntnisse der letzten drei Tage annehmen.



Reaktionen in meiner Kindheit/Jugend/ und danach auf meine erfolgreiche Mutter

Meine Mutter…..

….. die gelernt hat und alle Prüfungen mit sehr gut, als tollste, obwohl älteste abgeschlossen hat. Tag und Nacht hat sie gelernt und ihre Familie dafür vernachlässigt.
Ohne die Unterstützung durch meinen Vater wäre dies jedoch nicht möglich gewesen.

….. die ach so erfolgreich im Berufsleben war und Karriere gemacht hat

… ihr hartes Leben durchgekämpft hat

….. meinen faulen Vater angetrieben hat

….. und beißt sich durch, egal wie krank sie ist (Stehaufmännchen)

….. die nur zweimal schwach und hilflos war (Hexenschuss in meiner Kindheit –ich habe alles gemacht- und dann vorletztes Jahr –Nervenerkrankung/Psyche/Dement durch Diabetes)

….. ich sollte doch mal alles besser haben als sie und mein Vater (Kurzzusammenfassung…sachliche Inhalte lt. meiner Mutter… viel blah blah …..
-mein Vater der Versager ….
-aber doch auch der arme der seine Jugend im Krieg verbrachte ohne Heimat…
blah..blah…blah….
-warum frag ich mich, kann sie denn das was sie sagt auch nicht wirklich sehen..hmmmm??????
-klingt eher nach Entschuldigungen für sich und ihn)

….. ich nicht ihre Fehler machen soll ………

….. *würg*….. sie ist ja so toll … mein Vater nicht…..und ich nicht…*schüttel/brech* … solche Nieten….diese Kerle…. Nur Pappa war der beste *lach/grins*.




Reaktionen meinerseits:

Ergo: Was habe ich gemacht und wie habe ich reagiert??????? Na ……..Hier und heute kann ich die Fragen beantworten:

Ich habe nichts dergleichen gemacht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!,
absolut nichts…..
….. sondern eher genau das Gegenteil.

Ha, ha, Rebell auf eigenen Wegen und auf der Suche nach seiner Nische.
Flucht vor all den Dingen die meine Mutter ach so toll findet und die ich ….
Eigentlich wohl eher sie …… machen wollte …..

Bestes Beispiel: Ich soll nicht trinken weil …blah…blah…blah… und was wurde daraus)????... gesoffen habe ich wie ein Loch, bei jeder sich bietenden Gelegenheit, ab meinem 13. Lebensjahr…. Und am Ende… bin ich Alkoholkrank und kann erst für mich nach ca. 22 Jahren des Saufens die Kurve kriegen (wobei natürlich ich selber immer entschieden habe freiwillig zu saufen).

Aber aufhören konnte ich erst… jetzt muss ich doch grinsen …. Nachdem meine geschiedene Ehefrau mit der gleichen schrecklichen Erwartungshaltung (und dem üblichen blah …. Blah …… zum Thema saufen wie meine Mutter…) sich von mir trennt.



Warum will ich nicht erfolgreich sein und Erfolge haben in den Bereichen …….

- Berufsleben
- Diät
- Gesundung
- Widerstandskraft
- Vitalität
- Fitness
- WT
- Weiterbildung
- Tiere
- Partnerschaft
- Weiterentwicklung
- kleine Hufpflege
- Freude/Spaß
- Zufriedenheit
- Zuverlässigkeit/Glaubwürdigkeit

Das fatale daran ist doch in erster Linie, dass ich genau das alles erreichen könnte!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Erfolgreich, gesund, zufrieden etc. und ein super tolles Leben führen!!!!!!!!!

WARUM ERLAUBE ICH ES MIR DANN VERDAMMTNOCHMAL NICHT !!!!!!!!!!



Gesundheitliche Auswirkungen und deren körperliche Folgen im hier und heute

- Konfliktbereitschaft im negativen Sinne
- Trägheit
- Fluchtverhalten (zumindest geistiges und Realitätsflucht)
- Unzuverlässigkeit/Unglaubwürdigkeit (z. B. 1000 Dinge versprechen und nicht machen/aufschieben… Motto. Mache ich morgen)
- Schlaflosigkeit
- Sich in Dinge/Situationen hineinsteigern
- Kleiner junge Verhalten
- Atemnot
- Beschwerden mit den Knien (Verspannungen)
- Übelkeit, Durchfall, Magenschmerzen
- Essen bis zum platzen und weit darüber hinaus
- Flucht in die depressiven Zustände
- Kopfkino
- Zwangsverhalten
- Furcht Dinge zu versäumen
- Ängste



Schlussgedanke

*Uff, puh, schwitz*

Es wird Zeit das sich das alles ändert und ich am Ende die Kontrolle über mein Leben „wieder“ …. Wohl eher erstmals, bekomme/ausüben kann.

Evtl. kann ich mein unvoreingenommenes Auftreten anderen gegenüber wieder erlangen.

Ich lerne anderen Menschen wieder zu vertrauen.

Kann ich dann evtl. wieder auch mit Menschen arbeiten?




Therapiestunde 07.02.06



Aussage 1, 2, 3 und 4:

„Ich soll versuchen neue Wege/Verhaltensweisen zu entwickeln um mit Erwartungen, Lob, Vertrauen umzugehen. Das bisherige Konzept (bisherige Reaktion auf Erwartungen, Lob, etc: Krasses Gegenteil machen).“

„Ich soll künftig versuchen Dinge mehr alleine zu machen und vorher nicht ankündigen (so kann z. B. bei anderen keine Erwartungshaltung entstehen. Beispiel Aufnahmeprüfung gehobener Dienst).“

„Ich bin manchmal wie ein einsamer Wolf.“

„Ich sollte manchmal mehr wie ein einsamer Wolf handeln.“


Welche Dinge habe ich bisher alleine gemacht.

Mit dem Saufen aufgehört und trocken geworden.

Das Leben danach auf die Reihe bekommen.

Meine 1. große Diät.

Bundeswehr, freiwillig und aus eigener Überzeugung hingegangen.
Arbeit Aufarbeitung Thema innere Kündigung.

WT- angefangen.

Mit dem Rauchen aufgehört und dabei geblieben.

Ergebnis hierzu:
Die Dinge haben funktioniert und ich lebe weiterhin danach.
Zumindest haben die Dinge besser funktioniert wenn ich es alleine gemacht habe.


Gedanken

Ich komme/gelange hier rüber zu dem Punkt das ich auch Dinge mal alleine machen muss und dann erst das Ergebnis zu präsentieren.

Ich muss lernen auch Dinge nur für mich zu machen.

Ich muss lernen mir nicht in alles reinreden zu lassen.

Ich muss lernen meiner Umwelt dies auch entsprechend mitzuteilen (Büro/Partnerin/Familie/Freunde etc.).

Wo vor habe ich Angst das ich Dinge nicht ändern will (z. B. erfolgreich sein Thema Beruf, Diät etc.). Welche Phantasien verbinde ich hiermit.

Welche unterdrückten Probleme kommen jetzt an die Oberfläche/schlummern dort noch.

Was kann ich mit den neuen Erkenntnissen anders sehen?

Der Mann in mir schlummert und wacht langsam auf um seinen Platz in meinem Leben einzunehmen. Er wird ab dem Moment da sein, wo ich neue Verhaltensmuster für mich gefunden und umgesetzt habe. Hmmmm .….. wobei er schon beobachtet was ich mache
und welche Wege ich hierzu einschlage.

Ich merke jetzt erst wie anstrengend und schwierig die letzten Monate waren und in welche falle ich immer wieder gelaufen bin.

Jetzt fast 1 Woche später geht es mir immer noch gut und die bösen kleinen Männchen trauen sich nicht einmal an die Oberfläche zu kommen.

Merke allerdings das ich bei Partnerschaftsstress noch sehr gefährdet bin und in mein Kopfkino flüchte/flüchten möchte. Das gute ist, ich erhalte keine wirkliche Ablenkung/Verlagerung, sondern merke das hier Probleme schlummern die angegangen werden müssen.

Ich merke immer stärker, dass je mehr ich flüchte, je schlechter geht es mir. Ergo: Muss ich lernen mich wieder den Dingen komplett und wirklich zu stellen. Wobei das Wort „ich“ die Größte Bedeutung dabei hat.


Frank = frei:

Heute habe ich mal wieder erfahren was mein Vorname bedeutet:

Offensichtlich haben meine Eltern diesen Namen unbewusst bewusst gewählt. Sozusagen als Erinnerung/Lebensstütze an meinen Lebensweg und was ich dabei beachten muss.

Ist schon komisch. Ich habe bisher immer gedacht das dies irgendwo auch auf ein freies und gebundenes Leben hindeutet oder auch „freies Denken“, aber ich glaube es reicht schon wenn ich mich von den Erwartungshaltungen etc. „frei“ mache. Das Wort „frei“ kann somit viele Bedeutungen haben. Na ja, je mehr man mich auch gedanklich einengen will, je mehr gehe ich dagegen an, Thema Ungerechtigkeit, Oberlehrerverhalten, man mir Vorschriften machen will, man mir vorgeben will was ich zu machen habe etc.. Ergebnis. Ich rebelliere auf meine Art.

Rebellion ……. Leider wie bisher erfolgt der absolut verkehrte Weg, gleiches gilt natürlich auch für meine Sturheit und mein kleines Jungenverhalten.

Ich denke, dass der Mann in mir in dem Augenblick stärker hervorkommt, wo ich hier neue Wege finden kann.

Wenn ich all dies vorangegangene Revue passieren lasse stelle ich fest, dass ich genau davon total abgewichen bin und versucht habe mir meine Nischen zu schaffen, in denen ich „frei“ war (Kopfkino, Träume etc.). Das fatale daran ist jedoch, dass diese Wege genau das Gegenteil bewirkt haben. Ich befinde mich in absoluter Eingeengtheit, hierbei sogar besonders die gedankliche Eingeengtheit zu erwähnen ist(Flucht ins Kopfkino).




Gedanken 12. Arbeitstag

Ich bin glücklich und lasse den Erfolg zu das meine Gesundung voranschreitet und ich diesmal die Kurve bezüglich meiner Fehlzeiten kriege. Diesmal folge ich nicht wieder den Pfaden des bösen Männchens. Klares Motto: Problem erkannt, Problem gebannt!!!!
Irgendwann werde ich es auch genießen wieder Erfolg zu haben. Ist doch auch was tolles.

Mir hilft es meine vier Hauptprobleme irgendwie als kleine fiese Männchen zu sehen, irgendwie kann ich mich nach ihrer Personifizierung immer besser stellen (hat ja auch schon mit meinen Alkohol- und Nikotinsüchten geklappt).

Obwohl das kleine fiese Männchen Depression zusammen mit seinem Kumpel fressen sich die allergrößte Mühe gegeben haben das ich heute krank bin (man das war eine Nacht) und haben alle Register hierzu gezogen. Aber was kann ich hier glückliches schreiben. Nix da, mit mir nicht mehr. Nachdem der Gedanke kurz aufgetaucht ist (bei einer meiner sehr unangenehmen Klo Sessions- heute Nacht) ward er gleich wieder verworfen und die Quälgeister zogen sich gefrustet wieder in ihre Löcher zurück.

Gestern hatte ich eine belustigende Vorstellung zu meinen kleinen Quälgeistern.
Die mächtigsten vier (saufen, rauchen, fressen und Depressionen) können jetzt einen Kartenklub gründen und sich gegenseitig das Leben zur Hölle machen, ich ziehe mich daraus.

Irgendwo ist es natürlich traurig das ich so denke und stolz auf 12 bewusste und zusammen hängende Arbeitstage bin, aber ….. es ist für mich ein Erfolg. Die letzten Therapiestunden haben viel bewirkt. Ich denke die Zeiten der vielen Fehltage (Krankheit, Urlaub) sind endlich vorbei und ich halte mein Leben wieder in meinen Händen!!!!!!!!!!!!!!!!!! Vermutlich mussten die vielen schwierigen letzten Monate sein um dies am Ende zu erkennen, begreifen, akzeptieren und umzusetzen. Es macht wirklich keinen Spaß unter solchen Umständen zu hause zu sein und mit jeder Minute immer kranker zu werden. Ist für einen Außenstehenden auch nur schwer zu begreifen und sollte nur mit einem Profi zusammen in Arbeit genommen werden. Fällt mir ja schon schwer genug das zu erfassen.

Ich denke, dass die ab dem 03.02.06 beginnende Diät diesmal unter anderen Voraussetzungen steht und erfolgreich sein wird. Es werden einige meiner Probleme auf das deutlichste angesprochen:
- Ich auch lerne meinen einsamer Wolf Weg zu gehen und an mich zu denken ohne dabei andere zu vergessen und aus den Augen zu verlieren
- ich positive Aufmerksamkeit erregen will
- Erwartungshaltung es zu schaffen/durchzuhalten (von mir selber und anderen)
- Erfolg zu haben durchzuhalten und abzunehmen und das zu genießen/auszuhalten
- Vertrauen in die betroffenen Menschen setzen
- das Vertrauen das andere in mich setzen OK ist
- mein Gejammer um meine Wehwehchen wieder verschwindet (schrecklich Marotte die ich da entwickelt habe …. Schlagwort negative Aufmerksamkeit .. *gg*))
- Lob und Anerkennung zu genießen und auszuhalten
- keine negativen Verhaltensweisen an den Tag legen um dagegen anzugehen (wichtigster Punkt in dieser Kette der Aufzählungen)
- neue Verhaltensmuster entwickeln und alte dabei verdrängen, zumindest zeigen dass die neuen besser sind und es alternativen gibt
- und wieder Lob… Erfolg…. Lob ….. Erfolg……

Kurzfassung: Das komplette Packet meiner Probleme und neuen Wege wird angesprochen.

Ohje ohje, da steht mir ja mächtig viel bevor. Aber die Ergebnisse und Auswirkungen werden toll sein (Gewicht, Körperbefinden, Knie, Schmerzen, Arbeit, Sport …… etc.).
Am Ende herrscht natürlich nicht totale Glückseeligkeit, aber mir wird es in vielen Bereichen einfach besser gehen und darauf freue ich mich jetzt schon (uiiiii, eine Erwartungshaltung *gg*) .

Boah, jetzt ist mir total mulmig und gruselig im Bauch. Das Hirn sperrt sich gerade mehr als nur etwas, Schweiss bricht aus und alles zieht sich zusammen ….. Habe gerade meinen Chef wegen dem P Wort in meinem künftigen Aufgabenbereich angesprochen. Hab die letzten tage immer wieder darüber nachgedacht, mal mehr, mal weniger, aber die UNAUSWEICHLICHKEIT dieses Themas immer vor Augen und gegenwärtig.
Ich denke er konnte es annehmen das ich einfach Probleme hier habe.
Meine Idee, erstmal testen. Sind ja erfreulicherweise sehr wenige Vorsprachen.
Der Gedanke daran versetzt mich jedoch in Panik, Angst, Kopfblockaden etc. Komme mir vor als wenn ich auf dem Weg zum Schafott bin. Hab mich vom Gefühl wie ein kleiner junge benommen, gedruckst, von einem Bein auf das andere, Nervosität, leise und kleine Stimme etc. War mir tzotal unangenehm. Aber…. Ich habe es getan !!!!!!! LOB…. LOB …. LOB an mich. Aber dies ist nunmal der einzige Weg um auch herauszufinden wie es in dieser Angelegenheit um mich steht. Schließlich hoffe ich auch das irgendwann hinzubekommen,
ein normales Leben wäre echt toll.

Gedanken über meine Reaktionen zum Thema Publikum:
- Nicht mehr über den Flur zu gehen und zu hoffen keiner spricht mich an oder sieht mich …
- und wenn doch sinkt das Herz und alles andere 10 Meter unter die Erde ….
- starre und geistige Lähmung setzen ein …
- Fluchtgedanken setzen ein …
- Komme mir dann vor wie ein Tier das jetzt gleich von der Spinne/Schlange gefressen wird.

Also Mut, Willen zur Änderung und Genesung, Durchhaltewillen, ausgeglichenes Inneres, Herz, Hirn und alle anderen Organe in die Tüte und dann los.
In einem Monat geht es los.
Mentale Vorbereitung tut wohl Not.

Merke Dir mein lieber Freund:
ICH WILL GESUND WERDEN UM WIEDER DER ALTE (verbesserte) FRANK ZU SEIN UND MEIN LEBEN WIEDER SELBST ZU BESTIMMEN.
ALLE KLEINEN TEUFEL INS LOCH HINEIN UND DECKEL DRAUF! UND ZU!!!!!
RAN AN DEN SPECK UND DURCH.
AUS DIE MAUS.
VERKRIECHEN KANNST DU DICH IMMER NOCH.



Spontaner Gedanke der erstmal noch sacken, sich weiter entwickeln und überdacht werden muss

Bin ich wie ein gläserner Mensch??

Wie viel wissen um den anderen ist gut für eine Beziehung zu anderen Menschen(Partnerin, Verwandtschaft, Freunde, Bekannte etc.).
Werden diese Menschen nicht zu sehr beeinflusst?
Inwieweit werden deren eigenen Berührungsängste betroffen (z. B. Toleranz anderen
gegenüber, solange sie sich fernhalten oder nicht zum näheren Umfeld zählen Beispiel Schwiegereltern)

Keine Geheimnisse vor meiner Partnerin.
Offen wie ein Buch.
Somit auch keine Überraschungen möglich……..
Bin ich dadurch nicht auch nicht zu berechenbar?
Ist es gut das ein anderer Mensch so viel über mich wissen muss (Krankheiten, Gewohnheiten, Stärken, Schwächen)?




Therapiestunde 22.02.06

Feststellung am Ende der Stunde:

Es wird immer deutlicher, dass jetzt ältere Themen die wieder weggelegt waren an die Oberfläche kommen um erneut betracht und dann gelöst zu werden.

Ich darf Lust haben.

Ich darf Spaß haben.

Einfach machen, nicht diskutieren.

Ich darf Lebenslust haben.

Lerne Dinge mit Lust zu tun.

Mache alles mit Lust.

Bringe Dich nicht um die eigenen Bedürfnisse/Spaß/Lust nur weil Du aus Prinzip Dinge nicht machen willst.

Wenn Du oder ein anderer sich auf einer Powerwelle befindet, einfach kommentarlos mit Reiten und mitmachen. Lass Dich mitreißen und tu!!!!!!!


Überlegungen zum Thema Tod diskutieren:

Durchbreche bestehende Verhaltensmuster in der Partnerschaft.
Verwende Deine Energien nicht zum Streiten wer schlimmer dran ist oder wer kränker ist. Ziehe dich rechtzeitig heraus und nutze die Energien um Dinge zu erledigen.
Es geht nicht darum wer am Ende der Sieger ist (sozusagen der bedürftigere ist).
Mache die Dinge lieber statt Sie aus zu diskutieren. Lebe vor und warte ab was passiert.
Frage ob der andere das auch mitmachen möchte, falls nicht … einfach hinnehmen und tun.



Neu nach 1-Woche

Denke daran Dein Ding zu machen.

Denke daran Dich als 1 Einheit zu sehen und löse Dich aus dem gemeinsamen Brei.

Arbeite daran Deinen Weg zu gehen.

Mache Dinge alleine und vor allem mache sie.

Verfalle nicht in eine neue Suchtverlagerung, Du weist schon ganz genau was und welche ich meine.

Versuche Deine Sehnsüchte zu erfüllen und bleibe dran.




11.04.06

Nun folgen Gedanken zu meiner jetzigen Krise und Hoffnungen dies einmal zu dokumentieren und für mich somit zugreifbar zu machen, um bei künftigen ähnlichen Entwicklungen früher gegensteuern zu können



Wege heraus aus dem sich anbahnenden/eingeschlichenen Tief
Oder: Was hindert mich wieder daran erfolgreich zu sein????



Folgende Kette sollte ermöglichen Zufriedenheit zu finden.
Oder anders formuliert: Laufen diese acht Punkte, so geht es mir gut.
(Aufzählung ohne Wertigkeit der Reihenfolge)

2. Diät
3. Partnerschaft
4. Gesundheit
5. Pferde, Hunde
6. Arbeit
7. Sport
8. sonstige Freizeitgestaltung innerhalb der Woche
9. Highlights am Wochenende
10. Weiterbildung



Generelle Fragestellung vorweg:

1. Warum bremse ich mich oder was veranlasst mich dies zu machen?
2. Warum schaffe ich es nicht rechtzeitig gezielt dagegen zu steuern?
3. Was zieht mich immer wieder herunter?
4. Warum lasse ich es zu mich herunter ziehen zu lassen?
5. Warum kann ich nicht da gegen steuern?



Wie nahm die jetzige Krise ihren Lauf?
Oder. Shit, wieso denn nun schon wieder

1. Unterbrechung der Diät.
2. Falsche Freizeitgestaltung.
3. Vorgenommene sportliche Aktivitäten wieder nicht umgesetzt.
4. Ausbleiben des Erfolges bei der Diät.
5. Einsetzen der alten Trägheit von Körper und Geist.
6. Aussetzen und immer weiter verschieben/einschränken der Diät.
7. Keinen Spaß und keine Lust mehr an den Erfolgen zu haben.
8. Erfolgen möglichst vermeiden und aus dem Weg gehen.
9. Mein Problem mit den Erwartungen anderer wieder auftaucht.
10. Gesundheitliche Probleme tauchen wieder verschiedenst auf.
11. Mein Kopfkino wieder hallöle sagt und ich ins falsche Taxi einsteige.
12. Ich mich wieder sehr schlecht fühle was mein Erscheinungsbild betrifft.
13. Mein Selbstbewusstsein massiv schwindet.
14. Mein Wille und das Durchhaltevermögen wieder entschwunden ist.
15. Ich nach Gründen suche um zu fressen … fressen …. Fressen …… etc.
16. Ich mich wieder klein mache.
17. Ich kleine und mühsam aufgebaute Erfolge wieder auf das massivste zerstöre.
18. Ich nachts wieder um 4.00 Uhr morgens aufstehe.
19. Ich wieder in andere Welten geflüchtet bin und Gedanken zur Inselflucht sich bemerkbar machen.
20. Der kleine Junge wieder viel an Raum gewinnt.



Positive Gedanken trotz der Krise
Oder: Noch ist es nicht an der Zeit aufzugeben

1. Meine Selbsteinschätzung, Erkennung, das Bauchgefühl funktionieren noch –wenn auch etwas spät die Alarmmeldung kommt-.
2. Ich mich nicht aufgebe.
3. Ich mich selbstkritisch mit der Problematik auseinandersetze.
4. Ich versuche Lösungswege aus der Krise heraus zu finden.
5. Es jedes Mal etwas besser funktioniert.
6. Ich dem Rat meiner Therapeutin folge und dies schriftlich zum späteren nachlesen dokumentiere.


Lösungsansätze aus der jetzigen Krise
Oder: Hallo, wo bitte ist die Tür um aus dieser Krise heraus zu kommen

1. Ich bin dabei und versuche mich vor dem endgültigen Fall in mein Loch am Kragen festzuhalten.
2. Mit der Diät streng nach den Regeln wieder beginnen. Ich muss den rigiden Weg für mich wählen und gehen. Abweichungen sind nicht möglich und schaden mir nur.
3. Ich muss es zulassen Erfolg zu haben –jupp, ich darf Erfolg haben-.
4. Ich muss zulassen das was ich mir aufbaue und erarbeite nicht zu zerstören/kaputt zu machen.
5. Anderen Menschen Vertrauen entgegen bringen.
6. Ich versuchen sollte die positive Seite der Dinge zu sehen.
7. Mit meinem Sport wieder anfangen und nicht davor weglaufe.
8. Ich auch meinen Weg des einsamen Wolfes folgen und akzeptieren muss.
9. Ich mich entspanne und die Dinge vernünftig angehe.
10. Meine Aufmerksamkeit meinen lieben zu schenken und zu genießen.




08.05.06

Nun folgen Gedanken/Überlegungen warum ich meine Diät nicht hinbekomme und der Start meines Diättagebuches.



Gedanken/Überlegungen

- Warum bremsen wir/ich uns/mich aus durchzuhalten
- warum stützen wir uns so wenig gegenseitig
- ich denke jeder muss für sich seinen Weg finden
- jeder Anfang ist super und klappt
- fühle mich gut und nach ein paar tagen geht es mir in allen Punkten besser
- nach ein paar tagen mehr fängt es an zu kribbeln und ich möchte nachgeben
- währtet den Anfängen
- eine Ausnahme ist nur eine Ausnahme wenn sie eine Ausnahme bleibt
- wenn ich nachgebe, geht es in kürzester zeit immer dem Ende entgegen
- das Ende kommt einem Versagen gleich und zieht mich runter
- körperlich geht es dann drastisch bergab
- ich habe keine Lust mehr so Lustlos zu sein
- ich will mich wieder gut fühlen
- ich will wieder Spass am Leben haben
- ich will wieder mein Leben in den Griff bekommen
- das hier ist die nächste Grundlage für alle weiteren Änderungen in meinem Leben
- warum will ich keine weiteren Änderungen in meinem leben
- wovor habe ich evtl. Angst
- ich will keine Schmerzen mehr haben
- ich will wieder laufen können
- was kann denn im schlimmsten Falle passieren wenn ich mich ändere
- was kann denn im günstigsten Falle passieren wenn ich mich ändere
- welche Erwartungen habe ich überhaupt bezüglich dessen was sich ändern könnte




Fünf einfache Gedanken meine Diät zu meistern

1. Ich will es
2. Ich möchte mich endlich wieder wohl in meiner Haut fühlen
3. Ich werde am Ende wieder ein menschenwürdiges Leben führen
4. Ich habe die Schnauze voll
5. Ich will meine Füße und mehr mal wieder sehen (gibt es ein Leben unterhalb der Bauches?)


Drei einfache Grundsätze zum Erfolg

1.Ich darf Erfolg haben
2.Ich will keine Schmerzen mehr haben
3.Ich will mich wieder bewegen können




18.05.06

Neue und alte Gedankengänge der vergangenen Tage (diesmal nach Themen geordnet, verliere sonst den Überblick). Werde dies als Anstoß nehmen einen neuen Anhang mit dem Schlagwort „Kurzfassung des merkenswertesten“ zu eröffnen.

Das Gespräch mit meiner Mutter:



Thema Kopfkino:

Ich meinem Kopfkino/Katatrophisierungen nur entgehen kann, wenn ich Frieden in meinem Kopf/Inneren finden werde. Ich versuche dies grundsätzlich zu vermeiden, Leitsatz: Ich steige nicht in dieses Taxi ein.

Höre auf zuviel zu grübeln/nachzudenken und lebe dein Leben endlich.



Thema Zeitdruck/Suchtverhalten:

Ich aufhöre soviel Zeit mit sinnlosen PC-Spielen zu verbringe – Flucht aus dem hier und heute/so wie beim saufen – und in eine Traumwelt flüchte. Ich auch hierdurch viele meiner anderen Pflichten vernachlässige (Beispiel: Heimwerkeln, Hausarbeit). Auch dürfte dann mein Zeitdruckproblem, insbesondere am Wochenende, sich von alleine regulieren.



Thema Verwandte, Freunde und andere Menschen:

Lerne zu akzeptieren das es Dir leichter fällt in der Tierwelt Freundschaften zu schließen. Tiere akzeptieren Dich so wie Du bist und Du akzeptierst sie ebenso wie sie sind. Sie tun
Dir nicht absichtlich weh oder spielen Spiele mit dir. Sie sind einfach ehrlich.

Fange wieder langsam an anderen Menschen zu vertrauen, nicht alle wollen dir böses tun.
Akzeptiere es, dass du nicht allen Menschen egal bist und weise ihre Versuche Kontakt zu Dir aufzunehmen nicht immer schroff zurück.

Schaue nach wo für Dich der Punkt liegt den anderen überschreiten, bevor die zu ihnen auf Distanz gehst. Denn Du tust es!

- Freunde
- Verstorbene Familie
- nicht darauf hören wie gut oder schlecht andere aus der Familie waren
- zu anderen Menschen ab einem gewissen Punkt immer auf Distanz gehe
- ich von meinen Lieben nicht absichtlich verlassen wurde sondern sie an Krankheiten und Alter gestorben sind. Ein Teil von ihnen in mir auch weiterlebt.



Thema Partnerschaft:

Verlassenängste Partnerin (ich wurde von den prägenden Frauen in meinem leben immer verlassen und meistens auch noch betrogen).

Wir wollen um weiteren Missverständnissen vorzubeugen künftig fragen. Wie meinst Du das? Gute Anregung von Stephanie, kann eine Menge Missverständnisse bzw. „falsch verstehen“ aus der Welt schaffen.

Für uns beide gilt zur Zeit leider verstärkt folgender Grundsatz im Rahmen von Kommunikation miteinander:
Männer reden männisch, Frauen reden frauisch und irgendwie versagt unser Dolmetscher immer wieder seinen Dienst.


Thema ich:

Tue einfach die Dinge die du tun willst. Höre auf sie anzukündigen, Du enttäuscht bei scheitern nur Deine Mitmenschen.

- ich mehr im hier und heute lebe als vergangenem nachzutrauern
- die eigenen Stärken, Schwächen und Eigenschaften akzeptieren
- mit dem was ich habe zufrieden zu sein. Lerne Bescheidenheit zu begreifen.
- begreife das ich mich bremse um mich nicht weiter zu entwickeln (Beispiel: Diät, WT, Tierheilpraktiker)
- ich Frieden mit mir selbst schließe und mich nicht länger bestrafe (Beispiel: ich habe verpasst meinen Vater kurz vor seinem Tod zu besuchen und habe lieber stattdessen gesoffen)


Thema meine Mutter:

Ich freue mich das es meiner Mutter wieder gesundheitlich deutlich besser geht. Jedoch kriege ich dann von ihr gerade wieder zu hören wie toll sie ist und das nervt schon wieder…..
Mir geht es dadurch jedenfalls wieder eher schlechter. Es ist natürlich toll das meine 80 jährige Mutter wieder auf die Beine kommt, aber muss sie immer so unbezwingbar^/unbesiegbar sein? Das einzige beruhigende zu meiner Supermutter ist, dass es definitiv eine Macht im Universum gibt die stärker ist als sie und die sie nicht bezwingen kann, den Tod. Es muss für meinen Vater auch nicht gerade einfach gewesen sein mit dieser Frau zusammen zu leben. Umgehrt *gg* ist es auch so. Andererseits konnte meine Mutter nur mit Hilfe meines Vaters so werden wie sie ist. Darüber ist sie sich zumindest teilweise im klaren.

Meine Mutter meint sie weis soviel doch über mich und mein Leben, meine Probleme weis sie eher nur einen Bruchteil. Sie hat nie verstanden das sie eines meiner Probleme ist. Naja sie nicht direkt, sondern einige ihrer Eigenschaften. Wenn ich ein Mädchen geworden wäre hätte Frau Schwarzer eine echte Konkurrentin gehabt *gg*.

Als ich Sonntag bei Ihr war um über meine Familie zu reden, ich wollte dies definitiv nicht, beugte ich mich sozusagen ihrem Willen und es war gruselig. Sie kann es einfach nicht akzeptieren das ich nichts wissen will und auch nicht darüber reden will. Ihre Druckmittel waren nicht von schlechten Eltern. Das ich dabei geweint habe, dass ist echt nicht mein Thema über mein Tote Familie zu reden, hat sie überhaupt nicht interessiert. Ich wurde dezent daraufhin gewiesen, dass ich da durch muss und mich das doch gefälligst zu interessieren hat. Sie hat es zwar nicht so gesagt, aber mir definitiv das Gefühl vermittelt ein Weichei zu sein. Traurig aber wahr.




22.05.06

Heute jährt sich der Todestag meines Vaters, der 13. diesmal. Wieder hab ich es verdrängt
Und beiseite gepackt. Ich muss durch meinen PC daran erinnert werden. Ich hoffe ich kann eines Tages einen Weg finden dies zu akzeptieren. Er fehlt mir sehr. Ich hätte so gern noch so viele Dinge mit ihm zusammen gemacht. Scheiß Krieg, scheiß Krankheiten. Ich wünschte ich hätte ihn kurz vor seinem Tode noch besucht. Stattdessen hatte ich mich lieber besoffen, wie so oft. Wie gerne würde ich ihn noch mal drücken, mit meinen Händen durch sein Haar streicheln, ihn reden hören. Wie oft war ich nur kurz da und hab mich gelangweilt. Tja, so ist das, hinterher weis man alles besser und bereut es. Aber Tod ist Tod und daran gibt es nichts mehr zu rütteln. Wie gerne würde ich mich mit ihm unterhalten, seine Nähe spüren.
Wie gerne würde ich ihm seinen Wunsch erfüllen mit mir noch mal Pommes und eine Wurst essen zu gehen. Vielleicht sollte ich das heute machen, aber es ist besser zu diäten, ich kann es ja später noch nachholen. Wie gerne würde ich mit ihm noch einen Spaziergang machen, ohne hast und Zeitdruck und ihm das Gefühl zu geben husch und wech ist er, der Sohn. Scheiße man, wie gerne würde ich das ändern und die Zeit zurück drehen. An Tagen wie diesen wird mir immer besonders klar wie sehr mir meine Familie doch fehlt. Ich muss irgendwie auch noch daran arbeiten das Verhältnis zu meiner Mutter zu verbessern.





Diättagebuch

1.Eintrag am 08.05.06

Nun geht es wieder los.

Es wird Zeit, sonst ist der Zug irgendwann endgültig abgefahren. Denke dabei an das Saufen und Rauchen!!! Du kannst es und Du schaffst es wenn DU willst. Mache Dein Ding und ziehe es durch. Denke hierbei nur an Dich, dass Du es schaffen kannst. Du tust es nur für Dich und nicht für andere. Jeder muss seinen Weg gehen. Nimm Dir den Druck dabei an andere zu denken und marschiere los. Es ist bauch so schon schwer genug!!!!!

Die Beschwerden werden immer heftiger und mir geht es immer schlechter. Für mich werde ich meine Hauptprobleme tabellarisch auflisten um so für mich den Verlauf der Besserung darzustellen. Evtl. kann ich ja dann kapieren war mir gut tut und was nicht!!!!! Ich denke schlechter als jetzt kann es mir eh kaum noch gehen. Der Start ist von der Benotung auch ganz simpel…. Schlechter als schlecht geht nicht und ist für jede Kategorie leider zutreffend.
2.Eintrag am 18.05.06

Nun geht es erneut nach einer Krankheit los.

Es ist der letzte Versuch für mich es mit dem jetzigen Ernährungsprogramm zu versuchen.
Meine Befürchtungen für die Zukunft sind, dass es für mich auf Dauer zu eintönig ist und ich auf zu viele Lebensmittel (Obst, Gemüse, Käse, Nudeln, Reis, Brot, Kartoffeln) verzichten muss die ich mag. Das Problem ist, dass es keine eigentliche Diät, sondern eine Stoffwechseloptimierung mit Nebeneffekt Gewichtsreduzierung ist. Aber bei meinen relativ schlechten Blutwerten, besonders die Harnsäure, ist es notwendig dies zu regulieren.
Als Lösung steht zuerst im Raum 1x Woche eine Ausnahme zu zu lassen und als Alternative
weight watchers bei erneutem Scheitern in Betracht zu ziehen. Wobei in Betracht ziehen nicht ganz richtig ist. Bei erneutem Scheitern gehe ich zu weight watchers.

Das nächste Problem das ich für mich erkannt habe ist, dass jedes scheitern meinem Selbstwertgefühl einen erheblichen Knacks verpasst (und es ist, glaube ich zumindest, jetzt der 5. Versuch neu zu starten). Es ist eine gute Erfahrung mal wieder was durchzuhalten.




3.Eintrag 22.05.06

Das Wochenende war wieder gruselig. Gefressen und nichts auf die Reihe gekriegt. Viel zu viel PC-Spiele gespielt. Alle gesundheitlichen Probleme sind wieder mit einem sarkastischen freundlichen Lächeln eingetroffen und quälen mich nun erstmal wieder. Also ein kleiner Plan mit positiven Sichtweisen der Lebensveränderung muss her, insbesondere als kleine Hilfe für den nun folgenden Weg.

Folgende Maßnahmen werden ergriffen (für mich verbindlich in der Umsetzung und keine Ausnahmen werden zugelassen):
08.) Heute noch mal dem bösen Männchen folgen aber dann geht es los!!!!!!!!!!!!!
- Montags – donnerstags kein PC
- 23.05.06 Obsttag
- 24.05.06 Obsttag/Salattag
- 25.05.06 Stoffwechseloptimierung/Ernährungsumstellung wieder aufnehmen
- 26.05.06 Bewegung, Bewegung, Bewegung
- 26.05.06 Erst die Arbeit und der Rest und abends dann auch mal PC
- 27.05.06 WT anfangen (muss ja mal losgehen), abends dann gerne PC
- 03.06.06 Mal darüber nachdenken mit dem THP-Fernstudium anzufangen/Wissen aneignen, zumindest zum Thema Hunde erstmal
- 17.06.06 Diese Woche sollte das offizielle WT-Training wieder aufgenommen werden


-------- DAS DIÄTTAGEBUCH WIRD ERSTMAL B. A. W. GESCHLOSSEN -------


--- Aber weiter geht es mit dem übrigen  ---


Das wesentliche was ich mir merken sollte in kurzer Zusammenfassung (sonst verliere ich noch den Überblick…….)


1.) Thema Kopfkino/Flucht in andere Welten

Ich meinem Kopfkino/Katastrophisierungen nur entgehen kann, wenn ich Frieden in meinem Kopf/Inneren finden werde. Ich versuche dies grundsätzlich zu vermeiden, Leitsatz: ich steige nicht in dieses Taxi ein.


2.) Kopfkino/Suchtverhalten

Ich aufhöre soviel Zeit mit sinnlosen PC-Spielen zu verbringe – Flucht aus dem hier und heute/so wie beim saufen – und in eine Traumwelt flüchte. Ich auch hierdurch viele meiner anderen Pflichten vernachlässige (Beispiel: Heimwerkeln, Hausarbeit). Auch dürfte dann mein Zeitdruckproblem, insbesondere am Wochenende, sich von alleine regulieren.


3.) Thema Verwandte, Freunde und andere Menschen

Lerne wieder anderen Menschen zu vertrauen.

Lass andere Menschen wieder an Dich heran, auch wenn sie Dich verlassen könnten (Krankheiten, Tod, sich ändern).


4.) Thema Diät:

Fünf einfache Gedanken meine Diät zu meistern
1. Ich will es
2. Ich möchte mich endlich wieder wohl in meiner Haut fühlen
3. Ich werde am Ende wieder ein menschenwürdiges Leben führen
4. Ich habe die Schnauze voll
5. Ich will meine Füße und mehr mal wieder sehen (gibt es ein Leben unterhalb des Bauches?)


Drei einfache Grundsätze zum Erfolg
1.Ich darf Erfolg haben
2.Ich will keine Schmerzen mehr haben
3.Ich will mich wieder bewegen können


5.) Thema ich

Ich darf Erfolg haben.

Suche innere Zufriedenheit.

Sei mit dem vielen glücklich und zufrieden was Du hast.

Erfolgserlebnisse

Sei stolz über das in Deinem Leben erreichte.

6.) Partnerschaft

Verlassenängste Partnerin (ich wurde von den prägenden Frauen in meinem leben immer verlassen und meistens auch noch betrogen).

Wir wollen um weiteren Missverständnissen vorzubeugen künftig fragen. Wie meinst Du das? Gute Anregung von Stephanie, kann eine Menge Missverständnisse bzw. „falsch verstehen“ aus der Welt schaffen.

Für uns beide gilt zur Zeit leider verstärkt folgender Grundsatz im Rahmen von Kommunikation miteinander:
Männer reden männisch, Frauen reden frauisch und irgendwie versagt unser Dolmetscher immer wieder seinen Dienst.


7.) Thema meine Mutter





8.) Thema mein Vater

Verdrängung seines Todes





29.06.06

Bin gerade wieder dabei in ein tiefes Loch zu fallen und stehe am Abgrund. Das ist echt mies, ging mir gerade so gut. Sitze hier im Büro und könnte heulen, heulen, heulen….. Ich merke wie dünn meine Regenerationsfähigkeiten noch sind. Ein ausgiebiger Streit mit meiner holden am Montag mit darauf folgenden psychologischen Problemen und schon bin ich wieder am Ende. Muss lernen meine Kraft auf mich zu lenken. Geht es mir gut kann ich anderen helfen und zur Seite stehen. Brauche alle Kraft die ich habe um mein gestörtes Essverhalten zu ändern. Habe schon wieder diese gruseligen Fluchtgedanken und Sehnsüchte nach Ruhe, Frieden und den Wunsch nach hause zu gehen. Dorthin wo alle meine Lieben sind und auf ein Wiedersehen mit mir warten. Schön ist nur zu wissen, dass es noch sehr lange dauern wird bis ich dorthin gehen darf. Muss erstmal meine Jobs in diesem Leben erledigen. Beruhigend ist aber für mich zu wissen das ich mich nicht fürchte dorthin zu gehen, ich sehe es als das einzige echte Abenteuer in meinem Leben an das auf mich wartet. Der Rest verläuft ohne wirkliche Herausforderungen, etwas das mir fehlt. Ich weis auch, dass ich bleiben werde damit diese fiese miese Krankheit mich nicht besiegen wird. Ich bin stärker als sie und habe nicht vor mich unterkriegen zulassen, dafür ist mein Sturkopf einfach zu groß. Naja und außerdem bin ich nicht allein, ich habe Verantwortung für meine Lieben die auf mich bauen und mir vertrauen, dass ich sie nicht im Stich lassen werde. Es ist auch ein schönes Gefühl zu wissen das man gebraucht wird, es erdet den Menschen an das hier sein und festigt den Lebenshalt in dieser Welt.

Ich bin nur so müde, so unendlich müde. Will schlafen, die Augen schließen und dann Ruhe,
Frieden und einfach nur schlafen.



12.07.06

Ich denke mein Problem zur Zeit ist das ich zu meiner Partnerin nicht genug auf Distanz gehen kann um meinen Weg für m ich zu finden. Ich denke im großen und ganzen habe ich das was ich an Wissen brauche um meinen Depressionen Lebewohl zu sagen zusammen.
Genauso verhält es sich mit der Diät. Vom Prinzip her brauche ich nur meine schlechten Gewohnheiten ändern und peng… fertig. Meine aktuelle Idee hier ist, dass ich versuchen werde neue Bilder zu entwickeln die in Krisensituation bestimmte Verhaltensmuster dann verändern. Beispiel:


Altes Verhaltensmuster/Bild
Ich bekomme einen Jieper auf Schokolade weil ich traurig bin. In meinem Kopf entsteht das Bild der Entspannung durch bestimmtes Essen, z. B. fette Burger, Schokolade etc. Sehe mich dies genüsslich verzehren und das ich mich wohl fühle.
Ergebnis:
Ich fühle mich schlecht. Sowie gestern nach dem Genuß von Spareribbs satt. Beine und Füße schmerzen -> Schmerzpille, mir ist schlecht -> Magentröpfchen, Sodbrennen, Völlegefühl, Aufgeblähtheit des Magens, schlecht geschlafen, Katerstimmung, Versagensstimmung etc…… alles in allem und kurz gesagt: Ich fühle mich beschissen!!!!!!!
Problem:
Ich kann das Endergebnis nicht vorab greifen, denn dann sähe es anders aus. Da trickst mich das fiese männchen in meinem Kopf aus und blockiert die entsprechende Information, läuft schließlich mehr oder weniger immer gleich ab.



Neues Verhaltensmuster/Bild:
Ich werde versuchen zuerst das „alte“ Ergebnis zu sehen und mir dann vorzustellen das z. B. eine Runde Gassi gehen, einen leckeren Salat zu essen, deutlich schöner sind und wie
Wohl ich mich dann hinterher fühle und mir all die gesundheitlichen Probleme erspart bleiben. Somit trickse ich das fiese kleine männchen elegant aus.
In anderen Situationen hilft evtl. auch erstmal eine Runde Sport, WT oder ähnliches.
Besonders beim Jieper geht es darum sich direkt neue Verhaltensmuster anzugewöhnen. Beispiel: Erstmal Obst essen, was trinken etc., dann weiter sehen, anlog trocken werden.


Mal sehen wie es mit der Umsetzung klappt




11.10.06

Personifizierung der Probleme, hier die Lebensmittel. Beispiel Herr Süßigkeiten, Herr/Frau Giros und Herr Tzasiki etc. Sich sofort damit auseinandersetzen und verinnern das auf andere (im übertragenen Sonne) zu hören schlecht für mich ist. Ich muss mir das dann sagen und auch das ich immer gut gefahren bin wenn ich auf mich höre. Die bösen wollen mich nur verführen und krank machen. Einfach nicht auf sie hören!!!!!

Fazit: Höre nicht auf die anderen sondern nur auf Dich selbst. In den Fällen wo Du dies getan hast ist es Dir super ergangen. In der anderen Fällen durchweg schlecht!!!!!!

Ist auch für die Bewältigung von anderen Problemen hilfreich, z. B. Herr Kopfkino.


17.10.06

Hurrraahhh, WT ging los




18.10.06

Hurrraahh II Taiji ging los
Merke: Klammeraffen
Nun gibt es kein zurück mehr, die Tür des gestrigen ist zugefallen))))))




18.02.07

Shit, alles beim alten. Habe die Falltür oder die Kreiseltür nicht wahrgenommen.
Langsam aber sicher verzweifle ich wirklich …….. aber gebe nicht auf. Bin sturer
und dickköpfiger als mein Johnboy (für die neugiereigen: Mein Pferd, Kaltblutmix, zauberhafter Kammerad und Freund).

- Bin fetter denn je
- kein WT z. Zt.
- keine Bewegung
- fühle mich beschissen weil nichts passiert und ich habe nicht wirklich auf alles Einfluss was von Bedeutung wäre(Partnerin)
- Taiji wegen meiner Atemwege abgebrochen
- wollen versuchen wieder mit WW anzufangen
- kriege ne kleine Krise das ich auf 50 zugehe (aber hauptsächlich nur wegen dem
5,5 Jahre Thema)
- verzweifel langsam am Thema Lust, wobei das vermutlich mein Hauptthema ist
(Selbstwertgefühl, Lust ausleben durch fressen etc., immer fetter und fetter werden)
- mache wieder nicht mein Ding
- mache mir viel zu viele Gedanken um die Probleme von anderen, besonders von meiner Partnerin
- werde langsam kirre im Kopf wegen den Alternativen Thema 5,5 Jahre
- fröne natürlich ausgiebig wieder meinen Gedanken
- mache mir viel zu viel Gedanken zum Thema Inselflucht
- denke zu oft darüber nach wie es wohl wäre nach hause zu meiner Familie und Esli, Jackie, Stino, Spitz und all den anderen zu kommen. Ob sie auf mich warten? Gut das ich es nicht weis)))
- kriege jetzt als neuestes Problem auch noch Schlafstörungen hinzu. Ich denke mein Unterbewusstsein versucht verzweifelt auf einige Themen (merke ich an meinen Träumen) aufmerksam zu machen und geißelt mich damit. Tags über kann ich viel verdrängen zur Not, hab ja die Kontrolle darüber oder trete in Vermeidungssituationen … aber nachts im Schlaf, da sieht es sehr häufig anders auf. Wache so im Schnitt 6-7 mal pro Nacht auf. Das Zerrt derb an meiner Substanz und meinen nicht vorhandenen Reserven
- arggghhhhhhh, w i l l n i c h t m e h r !!!!!!!!.

Das positive ist, dass ich morgen wieder mit meiner Therapie weiter mache und
WW vor der Tür steht. Entweder heute (evtl. nicht wegen dem Sturm) oder nächste Woche.

Und das allerwichtigste: ICH GEBE NICHT AUF. ICH STEHE IMMER WIEDER AUF UND GEHE VORWÄRTS UM EINEN NEUEN VERSUCH ZU UNTERNEHMEN !!!!!!
Nachtrag zum18.02.07

Ohweh kann ich da nur noch sagen und wehe mir. Ich befürchte, dass meine Zeit hier bald sich dem Ende neigen könnte/ und mein Namensschild eines Tages nicht mehr an seinem Platz ist. Das denke ich hier, sind jetzt die 1. Maßnahmen/Überlegungen, um sich meiner zu entledigen. Ich werde nun doch nicht unbedingt mehr davon ausgehen und planen, dass ich die nächsten Jahre hier arbeiten werde. Schade aber auch. Oh mann, mir gruselt vor dem was dann kommen wird und wie ich mein Leben noch meistern werde/kann. Ich mag nicht wirklich ernsthaft über auf das was dann folgen wird nachdenken, ist auch besser so. Die Ergebnisse meiner schwarzen Gedanken gefallen mir nämlich nicht. Aber ich weis jetzt warum ich heute das Vorwort geschrieben habe. Ist schon komisch das man manchmal unbewusst bereits auf die Zukunft ausgerichtet Dinge macht, ohne davon zu wissen das sie einmal von Bedeutung sein können und einige Stunden später dafür die Bestätigung kommt.
Und manchmal ist es doch auch gut, dass man die Bestätigung für sein Bauchgefühl bekommt das was im Busch ist.


Es kommt wie es kommen musste. Ich habe heute erfahren, zuverlässig, dass man seitens
der Herscherwelt sich für mich im negativen Sinne interessiert –meine Interpretation der Ereignisse- wo, was ich so mache, denke, handel, wie ich mich hier fühle, meine Perspektiven etc. Mein Problem ist, dass ich mir nun leider Gottes wieder Sorgen darum mache, inwieweit ich damit nun umgehen kann. Big brother is watching you und trau schau wem künftig. Ein leichter Verfolgungswahn ist da ja auch noch nicht zu verneinen. Hatte ich ja schon während den Phasen wo ich länger krank wegen meinen Depressionen zu hause war. War nicht schön sich immer über die Schulter zu sehen, Autos und Menschen zu beobachten ob sie mich beobachten, Gardinenn zuziehen und immer im dunklen und verschlossenen Räumen sich einzukerkern. Im kranken Kopf macht man dann schon wirres an Überlegungen durch.

Schauen wir mal was die nähere Zukunft so bringen wird. Fakt ist, ich werde lieber bestimmten Personen gegenüber mehr auf Distanz gehen. Mich schützen vor emotionalen Verletzungen, hab davon mehr als genug an Enttäuschungen erlebt und hinter mir. Mehr mag ich echt nicht. Meine langsam gewonnene Unbefangenheit anderen gegenüber, anderen Menschen Raum in meinem leben einzuräumen und die Gedanken das mir alle nur böses wollen, hatte ich bis dato so halbwegs auf die Reihe bekommen. Tja, schauen wir mal was so das Leben für mich bringen wird. Ich werde das Vorwort allerdings vorbeugend noch etwas ergänzen . Ist wichtig, dass man das eine oder andere einfach geschrieben hat.

*g* Geht schon los. Ich überlege bereits was ich machen muß um einigen hier im hause, auf der gleichen Etage, nicht mehr als unbedingt notwendig zu begegnen.
Ist aber auch schön wieder auf dem Boden der Realität anzukommen um zu erkennen:
Schuster bleibe bei Deinen Leisten.
So rückt sich doch manches ganz von alleine wieder zu recht ins richtige Licht und alles hat dann wieder einen ganz anderen Sinn. 

Ich werde die nächste Zeit vorrangig folgende Mottos wieder mehr in den Vordergrund stellen um schnell darauf zurückgreifen zu können:

1. Lass das erste Glas stehen

2. Lass die erste Zigarette liegen

3. Denke dran nicht noch dicker werden

4. Gott gebe mir die Gelassenheit Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann.
Gebe mir die Kraft und den Mut Dinge zu ändern die ich ändern kann.
Und die Weisheit das eine vom anderen zu unterscheiden.

5. Wandere ich auch durch dieses finstere Tal so werde ich am Ende das Licht am
Horizont erblicken können.




Kleiner Nachtrag vom 19.02.07 zum Nachtrag vom 18.02.07

Nachdem ich nun eine Nacht drüber geschlafen habe, meinem Kopfkino gefrönt habe
Werde ich weitermachen wie immer und mich nicht unterkriegen lassen. Das Problem mit dem evtl. Verfolgungswahn in späh werde ich mit meiner Therapeutin heute besprechen.
Werde trotzdem nun nicht mehr so offen sein sondern *seufzt* halt wieder alles abwägen
was ich sagen und wie ich mich verhalten werde. Ist echt schade. Es blockt mich natürlich in meinen Möglichkeiten z. Zt. etwas, werde aber versuchen mich mit Arbeit abzulenken. Irgendwie, Blödsinn, ich bin sehr traurig und auch ein wenig enttäuscht. Aber wie ich schon gestern feststellte hat alles einen Sinn und hierdurch hat sich eben auch das eine oder andere wieder ins rechte Licht zurückgerückt.

Schön ist das mein Bauchgefühl wieder einmal zu 100 % richtig lag .
Stelle immer wieder fest, dass ich durchaus noch viele der ursprünglichen Instinkte des Menschen besitze. Vermutlich komme ich u. a. deswegen auch so gut mit Tieren aus.
Die sind durch die Zivilisation noch nicht völlig verdorben.

Soderle, nun aber mal Kopf hoch und durch. Du hast erst endgültig den Kampf um Dich und Dein Leben verloren, wenn Du am Tod am Boden liegst und dich nicht mehr rührst. Vergiss nie das Du viel von einem einsamem Wolf in Dir hasst, lebe ihn und liebe Dein Rudel *g*, mal tierisch und in der Ursprünglichkeit meines Wesens gesprochen. Wobei das einsame sich ausschließlich auf Menschen bezieht.
Im nächsten Leben werde ich hoffentlich mit der Meute wieder jagen und nicht nur bei Vollmond davon besonders voller inbrünstiger Sehnsucht träumen.



26.03.02

Sage nur vier Worte:

Bin Fett Fett Fett !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Kriege das nicht hin. Mein Körper fällt auseinander. Nehme neuen Anlauf. Ist eindeutig mein Thema für das Jahr 2007.

Vieles akutes was mich einschränkt und Dinge die mir wirklich gut tun würden kann ich nicht
Umsetzen/machen.

Hoffe es wird ……….. mag so nicht mehr leben da es definitiv nicht das ist was ich unter
Lebenswert verstehe!!!!!! Aber erfreulicher weise sagt man ja das die Hoffnung zuletzt stirbt.
In diesem Sinne: Hurrraaahhhhhhh und vorwärts!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!




08.05.07

Scheiß Krebs und schöne Hochtzeit

Seit dem 30.03.07 wissen wir das Stephanie Krebs hat.
Wir sind jetzt seit dem 12.04.07, kurz vor 12.00 Uhr, verheiratet.
War eine wirklich schöne Hochtzeit und ein super verlängertes Hochtzeitsweekend.
Die Chemo beginnt am 14.05.07. Die OP zur Entfernung des Tumors hat sie gut
Überstanden. Die Prognose des Krankenhauses auf Heilung sind sehr gut.
Irgendwie wissen wir beide nicht wirklich damit umzugehen. Wir verdrängen sehr viel.
Glücklicherweise hat meine Therapeutin heute kurzfristig einen Termin für mich freischaufeln können, es ist ihr Mittagspause . Tief in mir drinnen ist der Krebs ein echtes Gespenst für mich geworden. Ich will dies alles nicht wirklich wahrhaben. Wir werden es aber schaffen, da bin ich mir absolut sicher!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Wir versuchen dies irgendwo als Anfang für ein neues Leben zu sehen. Hoffentlich schaffen wir das auch umzusetzen. Mag erstmal nicht weiter schreiben.




23.05.07

Ausgebrannt und leer

Diese verdammte Lebenssituation um die Krankheit meiner Frau hat mich völlig ausgebrannt.

Ich bin einfach nur noch leer, leer und nochmals leer.

Ich glaube ich sollte die nächsten Tage mir Urlaub nehmen um wieder aufzutanken.
Ich kriege nirgends mehr irgendetwas wirklich auf die Reihe. Ich könnte heulen, so elendig und leer fühle ich mich. Meiner Stephanie geht es jetzt erfreulicherweise wieder besser.

Ich muss aufpassen das die Krankheit und die dadurch bedingte psychische Belastung für mich, mich nicht fertig macht. Immer wenn ich halbwegs auf einem aufsteigenden Ast bin kommt irgendetwas was mich wieder aussaugt wie ein Vampir. Eigentlich mag ich nicht mehr kämpfen und sehne mich nur noch nach Ruhe und Frieden und keinen Stress mehr.
Werde ich dies jemals erleben dürfen? Wie gut das man all das nicht im Vorwege weis.
Wer weis schon ob ich dann den 1. Schritt wirklich getan hätte ……….
Vermutlich schon ….. denn das Saufen war noch schlimmer!!!!! Nur gibt es Zeiten wo man dies nicht nach vorne holen kann ……..



13.08.07

Es wird Zeit

Das ich mir ernsthafte Gedanken mache was ich eigentlich will. Der Status Quo ist wieder einmal kaum noch zu ertragen. Ich krieche nur noch auf dem Zahnfleisch herum. Die einzigen wirklich positiven Dinge sind z. Zt. das Stehpanie nicht so schlimm unter den Nebenwirkungen der Chemo zu leiden hat und das ich nun in der 10. Arbeitswoche bin
(und fühle mich Klasse, macht endlich alles wieder Spass). Das Gespräch damals mit Herrn Schaffer war sehr gut und prägend. Merke auf meine jetzige Situation bezogen halt das mein Kopfkino/Fluchtgedanken wieder schlimmer werden.

Nehme auch wieder zu …… *seufzt*. Ich denke ich werde mir jetzt mal Gedanken machen welche Themen ich „jetzt“ in Angriff nehmen werde. Es ist definitiv an der Zeit was zu machen. Mir fällt sozusagen mein Leben auf den Kopf ……..

Das erste währe wohl …… tätätärähhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh

1. DIÄT
2. Bewegung
3. Diät
4. Diät
5. Bewegung
6. Weiterbildung Tiere.

Bin schon wieder langsam aber sicher der Träge dicke Mops der ich nicht sein möchte. Ich habe allerdings keine wirklich greifbare Erklärung dafür warum ich immer wieder und wieder
damit aufhöre.

Naja … oder ich will die Gründe nicht wirklich sehen und schaue gezielt unbewusst bewusst durch meine Tunnelbrille vorbei.

Ach, es könnte trotz aller Probleme so schön sein. Aber evtl. ist dies ja mein los das ich
Ertragen muss. Es ist natürlich ein jammern auf sehr hohem Niveau. Den meisten Menschen
auf dieser Welt geht es deutlich schlechter, aber das hilft halt auch nicht immer ……

Schauen wir mal wie es weiter geht und was mir sonst so im laufe des Tages zu diesem Thema noch so alles einfällt.




23.10.07

Irgendwie wird alles schlimmer, naja fast alles. Am liebsten würde ich machen Fenster auf, Frank hops und dann Ruhe. Ich hasse die Tage wo es morgens schon mit Streit alles beginnt ……. Ich hoffe, dass Stephanie nächstes Jahr in ihrer Therapie viele viele viele Dinge für sich geregelt bekommt. Irre eigentlich. Dabei habe ich sie nur um eine echte Kleinigkeit gebeten und dann … wums. Körper und Geist eine Abwehrmauer. Zick, Zick, braus auf ….. und meine Reaktion darauf …. Zick zick, braus auf. Schrecklich es ist. Es raubt mir zumindest immer das bisschen an Kraft was ich aufbauen kann .
Heulen könnte ich … heulen … heulen … heulen … krieg aber keine Träne raus.
Sie hat halt echte Aufmerksamkeitsdefizite. Nicht mal jetzt wo sie Krebs hat kümmert Ihre Mutter sich um sie oder ihr Leiblicher Vater ….. Die Mutter ist jetzt zum vierten Male seit der Diagnose im Urlaub. Einmal ca. 2,5 Monate, 1x 2 Wochen und 2x ca. 8 Tage. Weimar, Schweden, Österreich, Schweden. Sie tut mir so unendlich leid meine Frau. Aber so sind Ihre Eltern. Ihr leiblicher Vater ist auch nicht besser. Der geht auch dem Streit mit deiner irren Frau aus dem Weg als lieber seiner Tochter zu sehen, trotz Krebserkrankung. Immerhin ruft er jeden Tag an. Was für eine Irre Familie …….. Kann mich nicht daran erinnern das irgendwer von denen mal einfach so meine Frau mit irgendetwas wirklich nettem überrascht hat. Ihre Mutter und der Mann leben nebenan. Aber trotzdem passiert da nichts. Ihr leiblicher Vater kann sich mit seinen Krankheiten rausreden…. Und der irren Frau ….. Wahnsinn. Kein Wunder das sie so große Probleme hat für mich was zu machen. Im Gegensatz zu den ersten Jahren unserer Beziehung ist das ja schon besser geworden. Mit Schrecken daran zurück denken muss.

Das Krebsgeschwür bei meinem Ösi wächst leider auch weiter. Hoffe wir dürfen noch ein paar schöne Jahre zusammen verbringen.

Gutes gibt es auch aufzuschreiben:
Stephanie hat die Chemo überstanden und mir kann meine Therapeutin helfen meine Ängste zum Thema Krebs und Angehörige nehmen. Bin im Kopf deswegen vor kurzem total getillt.
Scheiß Krebs. Gut das ich u. a. deswegen auch noch eine Therapie bekommen habe. Ist jetzt die Chance meines Lebens daran zu arbeiten. Sind halt zu viele meiner Lieben elendig an diesem Mist gestorben. Das sind so heute die Tage wo ich klar genug bin es mal aufzuschreiben. Ich könnte echt heulen …… bin einfach überfordert mit allem. Ich Liebe meine Frau und sie mich, dass ist das was vieles einfacher, zumindest im nachhinein, ertragen lässt.

Leider fresse ich alles in mich hinein. Es ist blöd schwer so dünner zu werden.

Ach, ich mag auch nicht weiter schreiben. Will auf meine Insel …….
Will zu meiner Therapeutin und reden, reden, reden.
Ich sag mir: Alles wird gut.
In diesem Sinne schöne Wochen lieber Frank und alle neugierigen Nasen die das hier evtl. unerlaubter weise, da sehr persönlich, lesen werden.



26.10.07

Am 16.11.07 gegen 17.00 Uhr wurde Casparo eingeschläfert. Er hatte sich ein Bein gebrochen. Ich kann hier echt nur noch sagen: Der Alptraum geht weiter. Langsam muß ich mich echt fragen was haben wir/ich eigentlich verbrochen. Immer wenn ich denke es geht aufwärts, dann passiert wieder was neues. Wird das denn niemals enden? Erfreulicherweise haben wir uns gefangen, was bleibt uns auch anderes übrig …. Steffi muß das irgendwie wegpacken. Sie leidet noch an den Nebenwirkungen der Chemo und der jetzt abgeschlossenen Strahlentherapie. Ich werde immer fetter und kann mich noch kaum bewegen. Ich versuche seinen Tod als Aufhänger zu nehmen meinem Alptraum zu entfliehen und mein Leben zurück zu bekommen. Mein neues Motto lautet kurz und bündig:

Ich will leben!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Versuche nach all der Fresserei jetzt mal dass Thema zu wuppen, wiege jetzt 126,1 KG. So viel wie noch niemals zuvor.

Hoffe das ich die weiteren Belastungen „meistern“ werde …… So wie ich mein Leben zuletzt gelebt habe … oh manno, dass will ich echt nicht mehr!!!!!!

Also Sprung auf Marsch Marsch  und vorwärts und Optimismus pur!!!!!!! Nächste Woche geht zum Glück meine Verhaltenstherapie wieder weiter.



29.11.07

Die altbekannten Schmerzen die durch die Ernährungsumstellung und Endsäuerung meines
Körper eintreten sind diesmal besonders gruselig. Ich kann kaum gehen, habe keine Kraft in meinen Händen und bin so ungelenkig wie noch nie zuvor und Schmerzen in allen Gelenken. Mußte halt wegen meiner Bronchitis wieder Antibiotikum, Kortison etc. nehmen. Dann wegen meiner Zähne, jetzt zum 2 male Pinizielin innerhalb kürzester Zeit und viel zu viel Schmerzmittel wie Ibu 800. Ich hatte heute Morgen erhebliche Probleme meinen Rucksack abzunehmen und meinen Gürtel zu schließen. Wenn ich in unser Auto steige grunze und stöhne ich weil ich nicht raus oder reinkomme . Es ist ein echter Alptraum. Das einzig gute daran ist das es mir zeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin und der Spuk nach ca. 1 ½ - 2 Wochen vorüber ist. Ich werde diesmal durchhalten. Mein Leben ist sonst keinen lausigen Pfifferling mehr wert. Ich steh schon körperlich zu dicht am Abgrund ……..

In der Dienststelle wird es auch nicht einfacher, denke, dass ich wohl demnächst Probleme wegen meinen Fehltagen bekommen werde. Eigentlich habe ich die schon seit geraumer Zeit. Suche mir das ja auch nicht alles aus. Hätte auf viele der Erkrankungen verzichten können, dass sieht aber ehr glaube ich keiner. Für die bin ich doch nur überflüssiger Ballast, der hierhin zwangsversetzt wurde weil man ihn nirgendwo anders unterbringen konnte. Kann die natürlich verstehen. Aber ich ich habe mir die ganze Scheiße auch nicht ausgesucht. Würde gerne darauf verzichten und ein normales und gesundes Leben führen. Das Damoklesschwert hängt deutlich über mir. Naja, irgendwo sitzt schon wer in Startbereitschaft – lt. des Gespräches mit meinem Vorgesetzten im Sommer gibt es davon mehr als genug – um hierher versetzt zu werden. Mal sehen wie ich mit dem Druck klar komme. Versuche es als Erfahrung anzusehen und trotzdem abzunehmen. Will kein Frust-, Angst-, Wegmach-, Stressfressen mehr. Die werden machen was sie für sich für richtig halten …… c`est la vie. Aber egal was die Herrschaften planen, schalten und walten werden, wichtig ist für mich hier und heute nur eines: Abnehmen und bei der Stange bleiben. Sonst ist alles eh egal und das Ende nicht mehr wirklich fern. Eher ganz nah …. Aber, so pervers das auch klingen mag … ich würde meine Frau nicht im Stich lassen und mich selbst beseitigen und dadurch mich verpissen in andere Welten. Nein, mein Körper wird bald nicht mehr mitmachen. Erste Anzeichen sind ja schon da. Ich befürchte nur das es wohl kaum ein schneller Griff zum Herzen wird und dann ist alles vorbei. Nein, eher wohl ein derber Leidensweg, dabei an Jürgen denken muß.

Hoffe, dass meine Frau und ich erstmal von weiterem Scheiß verschont bleiben. Mehr geht langsam bei mir zumindest nicht. Sie ist toll und kämpft tapfer. Ein echtes Vorbild. Ich habe Angst sie am Ende doch zu verlieren. Gestern hätte ich beim Abendbrot heulen können. Wir haben uns in gemütlicher Atmosphäre gegenüber gesessen und da kam es über mich, was ist wenn der Krebs doch wieder kommt. Scheiße, reden kann ich damit doch nicht mit ihr. Muß doch versuchen sie aufzubauen, stark zu sein.

Über Neujahr fahre ich mit Steffi für ein paar Tage zu Ihrer Kur und werde dort morgens, mittags und abends mit meinen Hunden laufen und Schwimmen gehen, drauf freue ich mich schon. Hoffentlich spielt mein Körper mit. So besteht die Chance, dass das Jahr doch noch ein bisschen gut enden wird. Sofern nicht wieder wer stirbt, Krebs oder irgendeine andere Krankheit kriegt oder was sonst noch alles passieren kann, dabei eindeutig an meine Arbeit und die dortigen Probleme denke. Na, mal sehen wie es sich weiter entwickeln wird.

Nun haben sich neue Einblicke nach einem Gespräch bezüglich meiner Arbeit ergeben und ich denke, dass ich definitiv nur noch kurze Zeit in meiner jetzigen Abteilung tätig sein werde.
Jetzt werden sie auch noch hinzufügen das ich nicht nur ständig krank bin, sondern mich auch noch aus der Gemeinschaft ausschließe. Tja, man sollte einfach keine Kollegen an sich heranlassen und das werde ich nun auch nicht mehr. Hier fand für mich nun der letzte Versuch statt. Ich werde mich jetzt bewusst ganz zurückziehen. Der Rest scheint dies ja eh zu denken. Hier sitzen Elefanten die sich genau alles aufschreiben und merken. Ich bin menschlich enttäuscht, dass meine Familie nicht als solches gesehen, akzeptiert und gleichgestellt wird. Für mich sind meine Tiere meine Kinder und wenn eines stirbt dann trauere ich sehr. Aber nun gut. Ich weis jetzt woran ich bin und werde einfach bis zu meiner Zwangsversetzung meine Arbeit machen. Ich werde meine persönlichen Dinge auch von nun an hier heraushalten. Wie heist es doch so schön : Arbeit ist Arbeit und Schnaps ist Schnaps. Mal sehen ob ich es noch schaffe mein Sachgebiet nach all den Fehltagen in diesen auf Fordermann zu bringen. Ich will erhobenen Hauptes gehen. Wie habe ich so schön gelesen in einem Gebet das als E-Mail kam gelesen:

St. Theresas Gebet
> M�ge heute �berall Frieden sein.
> M�gest Du Gott vertrauen, dass Du genau dort bist,

> wo Du vorgesehen bist zu sein.
> M�gest Du Dir der unendlichen M�glichkeiten
gewahr
> sein,
> die durch den Glauben geboren werden.
> M�gest Du jener Geschenke bedenken, die Du
erhalten
> hast
> und die Liebe weiterleiten, die Dir gegeben wurde.
>
> M�gest Du in Zufriedenheit wissen, dass Du ein
Kind
> Gottes bist.
> Lass diese Gewissheit mit tiefen Atemz�gen bis in
> deine Knochen
> dringen und dort ihren Platz finden und erlaube
> Deiner Seele die
> Freiheit zu singen, zu tanzen, zu loben und preisen
> und zu lieben.
> All dies ist da f�r jeden und jede von uns.

Ich werde also in tiefen Glauben darauf Vertrauen, das Gott mich dorthin senden wird, wo ich sein soll und akzeptieren das ich dann dort richtig bin. Sonst verzweifle ich langsam. Nirgends hatte ich bisher solche Probleme wie bei meiner jetzigen Dienststelle, damit meine ich das Sozialamt als ganzes. Das wäre dann die dritte Zwangsversetzung und 1 mal Ablehnung. Naja, ein sturer Individualist ist auch aufgrund dieser Tatsachen schon gestraft. Besonders wenn er mächtig Stur ist. Hihi, aber deswegen komme ich mit meinem sturen ja auch so gut zurecht. Sollen sie doch alle hier zur Hölle fahren und mich in Ruhe lassen. Menschen, ich hasse Menschen. Mit meiner eigenen Spezies habe ich nur Probleme. Komisch eigentlich. Mit keinem Tier, auch wenn andere Sagen die sind gefährlich, verrückt, Problematisch oder ähnliches habe ich je Probleme gehabt. Selbst das Vertrauen von geschändeten und misshandelte Tiere kann ich gewinnen, dabei besonders an meine Jackie und meine Lotte denken muß. Die Tiere akzeptieren mich so wie ich bin und ich akzeptiere sie so wie sie sind und jeder respektiert somit den anderen.

Ich bin ein Wolf, gehe einsam meiner Wege, behüte mein Rudel und vertraue meinem Gott das ich dort bin oder dorthin gehen werde wo ich sein soll.

Meine Verantwortung gegenüber meinem Rudel und mein Glaube an Gott werden mich hoffentlich künftig auch vor Dummheiten wie Selbstmord, Selbstverstümmlung, Selbstaufgabe oder ähnlichem bewahren. Was für negative Gedanken mich schon wieder quälen. Immer wenn ich hoffe das irgendwo mal Ruhe einkehrt kommt was neues schnell daher …. Jetzt ist es wohl nun unumstößlich meine Arbeit dran und dort gaaaaaanz besonders meine Kollegen. Was mich irgendwie fürchterlich nervt ist, dass ich nun wieder niemanden traue, denn wer weis was hier nun wer alles gegen mich sammelt und verwendet oder natürlich auch nicht. Das ich offensichtlich unter besonderer Beobachtung meiner leiben lieben Umwelt stehe hatte ich doch wohl verdrängt (war halt Wunschdenken das dies mal nicht der Fall ist, aber es ist nun mal so wie es ist). Oder wie könnte man nun auch sagen?? Ich mache nun in meinem Kopfe dicht, stelle mich auf meinen Sturmerprobten Fels, nehme meinen Schild und mein Schwert in die Hand und trotze den Dingen die da nun folgen werden.
.
C´est drole la vie (Schreibeweise sicherlich fehlerhaft).




17.12.07


Heute ist einer dieser Tage (heute war das Frühstück wo meine Nebenankollegin mir unterstellte das ich mich ausschließe) wo ich etwas mehr unter einem leicht stärkeren
Gefühl der Verfolgung leide. Dies macht mir den Tag doch ziemlich kaputt. Ich glaube
Das auch mein mangelndes Selbstwertgefühl (hab seit Freitag fast nur Müll gegessen)
Denke ich mal derb gefördert. Versuche dagegen tapfer anzukämpfen. Dies sind dann die
Momente wo mir eine meiner stärken hilft nur zu scheitern. Standhaftigkeit, andere sagen
Sturheit, ich sage inzwischen (hihi seit heute) Standhaftigkeit. Mein Gejammer zu hause
Wird eindeutig besser. Naja, mir fehlen auch meine Lieben immer mehr so das ich mich
Immer häufiger z. Zt. in mein Kopfkino versteife … flüchte … etc. Meine neue Therapie
Macht sehr gute Fortschritte, ich denke wir sind jetzt auf dem Wege das Finale zu meistern.
Hab in der letzten Stunde viel über meine Frau auch gesprochen, geht ihr im Moment psychisch nicht wirklich gut. Ich baue ganz viel auf ihre Kur und das sie ihr Hilfen für
Das weitere Leben an die Hand geben können. Ich werde diesen Tag genauso über-
Stehen wie all die anderen Tage. Es ist nur so schwer damit alleine zu sein. Helfen kann mir eh niemand, selbst wer das nachvollziehen kann bleibt nur außen vor. Ist wie mit einem
Suchtdruck, muss man auch alleine meistern. Ist nun mal so. Manches mal hilft reden natürlich, aber eben nicht immer. Und alles tut mir wieder weh ….. 2 Wochen halbwegs gut ernährt und die Schmerzen und anderen Beschwerden waren deutlich vermindert… und nu …. Aua aua aua …… geschieht mir doch auch recht. Hoffe ab dem 27.12.07 finde ich den richtigen Einstieg.


Kleine Gedanken

Mit traurigen Augen,
mit einsamen Blicke,
ich seh zum grauen und tristen Himmel hinauf,
vorbei an leeren und lebenslosen Räumen himmelwärts.

Leere sich in mir immer mehr ausbreitent,
Kraft immer mehr schwindent
wissend heute nicht ewig Ruhe finden zu dürfen.

Versuche ich nach vorne zu schauen,
standhaft zu sein,
dem Kranken Geiste zu trotzen
und die Schritte zu gehen die gegangen werden müssen.

Mich nicht völlig vergraben und versinken in Melancholie,
nicht hinab zu schreiten wieder ins finstere Tal,
voran voran,
so soll es sein.

Gebraucht ich werde,
helfend und stützend und um Liebe zu geben,
um Ängste, Sorgen und Nöte zu nehmen,
Vertrauen und Verlässlichkeit zu geben,
zu vollbringen das Lebenswerk für das Gott unser Herr mich bestimmet hat,
zu gehen bis zum endlichen Punkt,
dann ich zufrieden endlich wieder Ruhe find.





19.12.07

Heute habe ich einen ½ Tag Urlaub beantragt. Jetzt Fühle ich mich erst recht beobachtet und geächtet, insbesondere von meinem Chef. Ich werde wohl mehr als nur langsam irre im Kopf ….. gut ist nur das mir das klar ist und ich es sehen kann. Wenn das nicht wäre, wäre
ich reif für die Klapsmühle ……. Es wird halt nur immer etwas mehr. Mal sehen wie lange ich
hier nicht in der Abteilung sitzen und arbeiten werde ….. habe immer mehr das Gefühl das man mich irgendwann demnächst versetzen wird. Ich laufe nur noch nebenbei her sozusagen. Gut und wichtig ist und hilft mir auch immer noch mein Glaube an Gott. Er lässt mich sozusagen böses von gutem und eingebildeten unterscheiden und Dinge im richtigen Licht erscheinen. Es ist halt eine Wanderung am Abgrund für mich. Gut das es so viele Dinge gibt die mir so wichtig sind)))). Und der Abgrund ist sehr sehr tief. Aus ihm würde es kein zurück mehr für mich geben.

Ganz wichtig: Stephanie ich Liebe Dich so unsagbar dolle. Meine Gebete sind mit und meine
Gedanken bei Dir. Ich glaube ganz fest daran das Du es schaffen wirst. Denn wenn nicht weis ich diesmal dann auch nicht mehr weiter. Aber das Schreibe ich hier nur, denn sonst würde es Dich auch noch belasten. Du hast schon genug mit Dir und mir so um die Ohren.
Aber wenn Du dies liest gehe ich davon aus das alles sich für Dich zum guten gewendet hat. ….. hmmm … für mich dann allerdings nicht *gg*. Naja, dann hat mein Kraft doch wohl nicht gereicht *seufzt*. Lass Dich nicht unterkriegen. Jeder von uns muß den Weg gehen der ihm
Vorbestimmt ist. Gottes Wege sind unergründlich und jeder von uns ist auf seinem Weg an der richtigen Stelle. Es gibt natürlich auch dafür Ausnahmen und wir haben Einfluss auf so viele Dinge, aber im Grunde ist vieles auch dem Grunde nach (hihi, der Angestellte in mir)
vorgegeben. Ich werde versuchen immer im Geiste bei Dir zu sein. Du bist von allen Menschen die ich bisher kennen gelernt habe mit Abstand der reinste und guteste. Bleib in Deinen Herzen so wie Du bist und lass die nicht zu sehr von „außen“ beeinflussen. Schau Dir alle die Tiere an, sie alle haben immer das in Dir gesehen was Dich ausmacht und das ist wirklich lohnend. Die anderen Dinge die heutzutage wichtig sind zählen nicht im wirklich wichtigen Teil unserer Existenz. Niemand kann sich für Geld, Karrieregeilheit, Ignoranz der anderen Wesensheiten, Egoismus etc. etwas kaufen was wichtig ist. Weder echte Zuwendung, Freundschaft, Gesundheit, Liebe etc. Deshalb, bleib so wie Du bist, es lohnt sich. Kuss und ewige Liebe zu Dir als universelle Existenz (zu deutsch Deine Seele) …. (wer weis ob Du Dir nicht doch einen Kurschatten zugelegt und mich verlassen hast *fg*).
Hoffentlich konnte ich mich im unklaren klar genug ausdrücken *g*.




21.12.07

Ich habe das was ich geschrieben habe wieder gestrichen. Ich gebe den Dingen nicht mehr Macht als ihnen zusteht. In diesem Fall: diese drei kleinen Sätze.



20.05.08

Heute hat mir Stephanie gesagt das bei der Untersuchung für die OP am Freitag Geschwüre in der Gebärmutter entdeckt wurden. Ob sie gut- oder bösartig sind kann man erst durch die
Pathologische Untersuchung feststellen.

So ein verdammter Mist. Bin im Kopf völlig groggy. Mensch was soll das. Immer wenn es
Gerade wieder etwas aufwärts geht und mir geht es wirklich zur Zeit gut … kommt so was
Wieder neu hinzu.

Mag nicht wirklich schreiben. Hoffe das es nicht bösartig ist. Alles wieder von vorne ……
bitte nicht, aber wenn doch dann werden wir es schaffen und ich werde wieder für sie da sein, für meine Lebensliebe. Hoffen und bangen nun die nächsten Tage. Das kann wirklich nur jemand nachvollziehen der das kennen lernen musste.

Schauen wir einmal …… gut gesagt und funktioniert doch nicht wirklich …….




23.06.08

Auf die OP bei unserem Ösi verlief glücklicherweise ohne Komplikationen. Hinterher erst hat
Uns die Ärztin verraten das sie sich sehr große Sorgen gemacht hat und selber damit nicht
Gerechnet hat das alles glimpflich abläuft. Stephanie ist jetzt mit Ihren OP`s, bis auf die Füße, durch. Alles ist im großen und ganzen gut abgelaufen und sie hat keinen neuen Krebs. Der Tumor war gutartig. Auch bei der Geschichte mit dem Port am Herzen ist nichts passiert.
Was mich betrifft kann ich nur noch sagen das ich alle und leer bin. Ich spiele wieder viel zu viele PC Games. Ein Zeichen für mich das ich mich wegmache. Ich habe auch keine Ahnung wie ich das alles noch bewältigen soll. Ich würde gerne schon wieder auf meine Insel flüchten. Das einzige für mich wirklich positive ist das wir seit gestern wieder einen neuen
Versuch unternehmen um dünner zu werden. Es beginnt mit drei Suppentagen …. Startgewicht: 120,8 KG. Weniger als ich erwartet habe, zumindest in Anbetracht der Tatsache was ich so in den letzten Wochen alles verdrückt habe. Am Wochenende hab ich erstmal mit Medikamenten versucht Schlaf zu finden. Ich bin leider schon wieder, insbesondere am Wochenende, Rast und ruhlos und stehe nachts auf. Auf dem Weg ins Büro heute hätte ich schon wieder heulen können. Ich wünsche mir einen Ort wo ich einfach fern aller Probleme und Sorgen bin. Auch wenn es nur für ein paar Stunden wäre. Einen Baum, mitten auf einer Wiese, schattig, die Sonne scheint, es duftet nach frischen Gras und mein Ösi liegt mir zu Füßen oder stromert etwas in der Gegend herum. Eine Sommerbrise umspielt mein Gesicht, es duftet nach Sommer …. Ach wäre das schön. Aber wie sieht die Realität aus: Wie sagt man so schön …. Ein Teufelskreis. Hoffe das ich durch die Diät auch wieder etwas vitaler werde damit der Rest auch funzt. Schaun wir mal. Stephanie reagiert zur Zeit fast auf alles was ich sage empfindlich oder versteht es falsch. Sie ist halt auch am Ende ihrer Kräfte. Zur Zeit wünsche ich mir einfach nur Ruhe … Ruhe … Ruhe … Ruhe … Ruhe … und meine geliebte
Trauminsel, dort wäre alles einfach besser ………  . Aber was sage ich: Kopf hoch und durch. Wird schon wieder besser werden. Schade das mir meine positive Kraft wieder abhanden gekommen ist. Das mit Ösi war für mich zumindest echt zuviel des guten. Aber glücklicherweise habe ich ja noch meinen Wolf, langsam verstärkt sich die Verbindung zu ihm auch und ich spüre ihn, gerade im Wald mehr.



22.12.08

Es liegt eine harte Zeit hinter mir, war ca. 7 Wochen wegen Depressionen krank. Naja, die
letzten zwei Jahre mit Steffies Krebserkrankung etc. waren nicht ohne. War halt auch am Ende……Die ganze Last die ihre Liebe Familie ihr noch zusätzlich ihr aufbürdet ruhen auch auf mir. Ich bin sozusagen auch dafür ihr Ventil und das was ihr aufgebürdet wird ist echt heftig. Ich schreib dazu auch nichts weiter, da meine Frau um diese Problematik weiss und ihr Ding hierzu machen hat. *seufzt* Auch hatten wir beide Angst das es Probleme bei ihr und der Medikamentation gab, was sich aber als fälschlich herausstellte. Wir werden noch mehr, besonders natürlich sie, üben mit der Krankheit und allem was an Sorgen und Ängsten, Problemen etc. noch kommen mag. Auch besonders das Damokles Schwert über ihrem Kopf. Manchmal denke ich halt an all meine lieben die an dieser Scheiß Krankheit gestorben sind. Aber bei Steffie gehe ich davon aus das es nicht wieder kommen wird, weder diese noch eine andere Form. Ich hab dem Lieben Gott mein Leben im Tausch zu Beginn der Krankheit angeboten, ich denke er hat es angenommen. Stephanie ist der beste, Guteste und Gütigiste , der reinste Mensch den ich kenne, nicht nachtragend ihren nächsten gegenüber, so unendlich voller Liebe und Wärme…… hehe und doch glücklicherweise nicht vollkommen, ich Liebe ihre Ecken und Kannten *gg* meistens …… Ich muß manchmal an die Heldin im Film das 5. Element dabei denken. Sie will nur gutes und Nächstenliebe leben für Tiere und die Menschen die sie kennt. Hat in den Jahren mit mir zusammen aber auch den Weg erst dazu finden müssen. Sie steht und hält zu den Menschen und Tieren zu denen sie blickt…… tolle Frau. SO, genug Beweihräucherung, sonst wird sie noch Größenwahnsinnig wenn sie dies hier liest *hehe*. Kuss. Für Dich meine Große. Hab aber jetzt wieder guten und neuen Mut, schlafe auch seit zwei Wochen wieder seit Monaten richtig. Die neuen Pillen und die Erhöhung schlägt gut an, leider dauert es immer so ewig lange bis die Medikamente wirken. Die erste Woche Arbeiten hat auch gut hingehauen, meine alte gute Laune und der Spaß am Job sind wieder da.

Ich kann nun das Jahr so beenden wie die Zukunft sein sollte …… keine Fehltage mehr,
dünner werden, Sport wieder beginnen und die restlichen Probleme dann angehen, ist dann
alles halb so schlimm. Die Therapie mit Frau O. war echt gut und hat mir vieles nützliche
und Umsetzbare gegeben. Sozusagen hat sie mir eine Menge Marschallstäbe an die Hand gegeben, die ich in meinem Rucksack liegen habe.

Wichtig ist für mich auch nach einem Gespräch gewesen noch mal zu erkennen, was ich keinesfalls in meinem Leben vernachlässigen darf und die grundsätzliche Lebensweise meines Weges eigentlich betrifft:
1.) Ich darf nicht mehr Zeit als unbedingt nötig in der modernen kalten Plastikwelt verbringen
und muss mich frei von den modernen Göttern machen.
2.) Ich meinen Pfaden der Natur wieder folge und sozusagen in meinen symbolischen wie wirklichen Wald gehe und dort mein Glück, innere Zufriedenheit und Ruhe finden kann. Mein Leben und mein Wolf warten dort auf mich. Die Plastikwelt ist nicht die seine, keine Gerüche,
viele Dinge ohne echtes Leben, viele virtuelle Dinge die nichts bedeuten und unnütz sind,
die Menschen beschäftigen sich mit Dingen ohne Seele, spielen Spiele die sinnlos sind,
die Gefühle weichen der Kaltheit der Herzen. Die Menschen werden immer einsamer vor Ihren Plastikkisten die ein Leben vorgaukeln. Er sagt: Schau Dir die Menschen an wie sie mit sich und ihrer eigenen Spezies umgehen und dann frag Dich warum Du Dich wunderst, wie sie mit sich, der Natur und allem Leben hier auf Erden umgehen. Warum sie den Hals nicht vollkriegen vom Gelde und so unendlich viele von ihnen leiden müssen, leiden ohne jeglichen Sinn. Wo Generäle Kinder in den Krieg schicken, Kinder die zuvor aus ihren Familien geraubt wurden und dann um alle Brücken zurück zu brechen Angehörige töten müssen. Warum werden die Rohstoffe nicht zum nutzen alles verteilt. Tiere Qualen gehalten und dann geschlachtet werden. Die Erde verseucht mit Giften. Kinder immer häufiger von den Eltern missbraucht und im Stich gelassen werden. Erst wenn wieder ein Leben, wenn Menschlichkeit, Rücksichtnahme hoch im Kurse stehen wird der kaltherzige
Knecht des materiellen seine Macht verlieren. Menschen werden verstehen und begreifen das nichts so kostbar auf Erden ist wie die Natur, denn ohne sie gibt es nichts. Es ist an der Zeit den ewigen Kreislauf wieder herzurichten. Es ist eigentlich zum verrückt werden, aber solange die Zuversicht in auch nur einem Menschen weiterlebt, ist noch nichts verloren. Die
Kinder dieser Welt sind die einzige Zukunft die dieser Planet hat.

…. Jetzt hab ich in die große Philosophie des Weltenschmerzes einfangen lassen. Ich aber auch gleich wieder rausgehe, weil das einfach von mir nicht änderbar ist und ich mich nicht mehr betrüben lassen will, es tut mit einfach nicht mehr gut . Manchmal ist es aber auch wichtig um gesund zu werden zu erkennen wo der eigene Platz zu sein hat und man unbedingt dort hingehen muß, da man dort seinen kleinen Beitrag leisten kann um doch entweder was zu ändern oder einfach nur die Zuversicht am leben zu erhalten. Mein Platz
ist im Tierschutz, denn dort sind die vom Menschen der Plastikwelt geknechteten völlig wehrlosen Seelen die Hilfe brauchen. Hilfe im kleinen um die Zuversicht zu erhalten. Auch möchte ich irgendwann auch noch eine zweite Patenschaft für ein Kind aus Afrika übernehmen, denn dort wohnen nach meiner Meinung die menschlichen Seelen die am meisten Hilfe brauchen und so unendlich viel bewirken können um das Antlitz dieser Welt zum positiven zu ändern.

*An meine Frau: Du siehst ich bin auf dem Wege dorthin wohin wir beide miteinander gehen wollen. In mir brennt immer noch die Flamme der Zuversicht und ich werde nicht zulassen das sie erlischt. Ich hoffe das wenn Du diese Zeilen lesen wirst, wir es gemeinsam oder jeder
es für sich geschafft hat dorthin zu gelangen. Falls Du nicht mehr mit mir zusammen sein solltest, weil Du eigene Wege gehen mustest wirst Du diese Zeilen trotzdem bekommen, zumindest für den gemeinsamen Zeitraum, um viels zu verstehen. Niemand kann wirklich sagen was sein wird. Ich hoffe aber wir Hameistern das was im Wege stehen könnte. Solltest Du vor mir sterben so wirst Du dort wo Du sein wirst eh alles verstehen und wissen was ich schrieb und ganz genau wissen wie ich was meinte, ansonsten musst Du warten bis wir uns wieder sehen werden dort oben oder wo auch immer das sein wird. Ich glaube halt an die Unsterblichkeit der Seele, ein Paradies, die Regenbogenbrücke und der Wiedergeburt. Allerdings hab ich keine wirkliche Vorstellung davon was dann sein wird. Es ist auch besser für uns Menschen dies nicht zu wissen. Es würde uns nur davon abhalten das zu machen was wir Menschen machen sollen …… uns weiterentwickeln und zu Leben wie Gott uns geschaffen hat. Mit allen unseren Stärken und Schwächen, naja, wobei es einige Ausnahmen sicherlich gibt wo einiges schief gelaufen ist.

„Für den geneigten Leser als kleine Anmerkung …… Nein, ich bin nicht verrückt oder so, sondern nur etwas spirituell angehaucht . Der Wolf ist im Übrigen mein Totem- und Krafttier. Also nicht schlimmes oder verrücktes. Höchstens etwas ungewöhnlich für unsere Kulturellen Breitengrade.“ Ich glaube an den Lieben Gott (wir alle, ob Christen, Muslime oder Juden glauben an den selben Gott, leider vergessen das zu viele Menschen, wir geben ihm andere Namen, die heiligen Bücher weichen von einander ab, aber der Gott ist trotzdem der gleiche, wir haben alle gemeinsame Wurzeln derer wir uns erinnern müssen. Denn es ist traurig wie viele Scheinreligionen kommen und noch kommen werden die alle nur aus sind nach Macht und Reichtum. So wie unglaublich viele Menschen danach streben und vergessen das der Gott des Geldes keine Wärme und Zuversicht in sich birgt die weitergeben kann. Alle mögen sich an den Film Momo und die Herren der Zeitsparkasse erinnern um zu wissen was ich meine.

Im Übrigen versuche ich die folgenden Lebensweisheiten in meinem Leben zu implementieren:

1.) Von der Hektik und der langsamen Seele
Ein weißer Afrikaforscher konnte es nicht erwarten, endlich ins Landesinnere vorzustoßen. Um früher an sein Ziel zu gelangen, zahlte er seinen Trägern ein zusätzliches Gehalt, damit sie schneller gingen, und über mehrere Tage lang legten die Träger ein schnelleres Tempo vor.
Eines Abends jedoch setzten sich alle auf den Boden, legten ihre Bündel ab und weigerten sich weiterzugehen. So viel Geld er ihnen auch anbot, die Träger rührten sich nicht von der Stelle,
Als der Forscher sie schließlich nach dem Grund fragte, erhielt er folgende Antwort: „Wir sind so schnell gegangen, dass wir nicht mehr recht wissen, was wir tun. Darum warten wir, bis unsere Seele uns eingeholt hat.“

2.) Zuversicht

3.) Gott gebe uns die Ruhe und die Gelassenheit Dinge hinzunehmen die wir nicht ändern können,
die Stärke und Kraft Dinge zu ändern die wir ändern können
und die Weisheit das eine vom anderen zu trennen.

In diesem Sinne werde ich mit meinem Lieben ein schönes und frohes sowie besinnliches Weihnachtsfest verbringen und dem neuen Jahr voller Mut, Tatendrang und guten Willen entgegen schauen.
So und nun mache ich mich auf die Suche nach meinem Wolf, er hat sich irgendwo in meinem Wald verborgen. Erst wenn ich ihn wieder gefunden habe werde ich wieder vollständig und ich selber sein/sein können.




08.06.09

Es sind noch 6 Wochen bis zu meiner Kur und ich möchte bis dahin zumindest unter 120 KG kommen. Das geschriebene (s. Esstagebuch) gilt im großen und ganzen noch immer, dass Gewicht hat sich verschlechtert (besonders in den letzten 2 Jahren wo Steffi an Krebs erkrankt ist, irgendwo musste der Frust und die Lust ja hin, also Frust- und Lustessen). Inzwischen kann ich davon ausgehen das das meiste sich verschlechtert hat und ich nun endgültig an einer Essstörung erkrankt bin (binge eating disorder oder auch Fressattacken, trifft es am besten). Ich denke das jetzt, nachdem ich die ca. letzten 2 1/3 Jahre durch die Hölle gegangen bin, ich soweit
wieder gefestigt bin das ich mein Leben nun nachhaltig verändern möchte. Vieles an Problemen hängt natürlich wie immer sehr eng beisammen. Ernährung, Sport und dadurch
viel mehr Bewegung werden das eine sein, dass andere sind meine Depressionen wofür ich
mir aber noch viel Hilfe, Wegfindungen, Tipps und intensiver Austausch mit betroffenen auf
meiner bevorstehenden Kur verspreche. Es wird das erste mal in meinem Leben sein wo ich
mich 6 Wochen lang nur mit mir befassen muß, auch eine Herausforderung im positiven SinneJ. Ich verspreche mir zumindest davon einiges mit nach hause zu nehmen und dann umzusetzen. Mit dem anderen zusammen sollte es dann wieder möglich sein ein ganz einfaches und normales Leben führen zu können. Ich denke, dass mir dort auch wegen meiner Essstörung geholfen werden kann.

Startgewicht 124,5 KG (waren schon Ende letzten Jahres 129,5 KG ca.)

Ich schaue nun positiv nach vorne und werde dem kommende fröhlich, lächelnd, frohen Mutes und aufgeschlossen entgegentreten. Die Wege des Herrn sind unergründlich. Ich glaube daran das alles im Leben einen Sinn hat. Gerade Dinge die jetzt, hier und heute passieren oder in absehbarer Zukunft eintreten werden. Sozusagen alles zur rechten Zeit.
Ich glaube inzwischen auch das die Kur zu einem früheren Zeitpunkt nicht annähernd mir das an Gewinnen bringen kann was jetzt möglich ist. Ich freue mich schon riesig .

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